Haimbuchner: "E-Cars sind keine Lösung gegen anhaltenden Spritpreiswucher!"

"Wer behauptet, dass E-Cards praktikable Lösung gegen Benzinpreiswucher sind, hat Rechnen in Villa Kunterbunt gelernt"

Linz (OTS) - ÖVP-Wirtschaftslandesrat Viktor Sigl lässt mit seiner Aussage aufhorchen, wonach durch die Entwicklung von E-Cars bereits an der Lösung gegen den anhaltenden Spritpreiswucher gearbeitet wird. "Diese Behauptung kann seriösen Berechnungen absolut nicht standhalten", so der Landesparteiobmann der FPÖ Oberösterreich, Landesrat Dr. Manfred Haimbuchner, der konkrete Zahlen nannte: "Die Autofahrer rechnen sehr genau und haben sich bei genauer Betrachtung des Marktes bereits entschieden: Im ersten Quartal des Jahres 2011 wurden 170 neue Autos mit Elektroantrieb zugelassen. Dem stehen 87.240 konventionelle Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren gegenüber." *****

Haimbuchner nennt auch einen Grund für diese aussagekräftigen Zahlen:
"E-Cars rechnen sich nicht. Denn trotz großzügiger Förderungen sind die Anschaffungskosten für E-Autos so hoch, dass sich die Kosten erst nach 25 Jahren rechnen und erst dann Auswirkungen auf die Brieftaschen der Autofahrer zu bemerken sind." Für die überwiegende Mehrheit der Unternehmen und KFZ-Lenker sind die hohen Kosten bei der Anschaffung von 30.000 Euro ein wesentlicher Grund, sich weiterhin für Benzin- oder Dieselfahrzeuge zu entscheiden. "Dazu kommt, dass der jährliche Verbrauch an Strom eines derartigen Fahrzeuges in etwa so hoch ist wie der eines Einfamilienhauses", so der FPÖ-Landesparteiobmann. "Und niemand kann bis dato ernsthaft die Frage beantworten, wo der Strom herkommen soll, wenn zehntausende oder gar hunderttausende Autofahrer die Antriebsart wechseln und mit E-Cars unterwegs sind."

"Wer angesichts dieser mehr als schlagenden Fakten ernsthaft behauptet, dass E-Cars eine praktikable Lösung gegen den Benzinpreiswucher an den heimischen Zapfsäulen sind, hat das Rechnen in der Villa Kunterbunt gelernt", so Haimbuchner in Richtung Sigl. "Die Politik könnte rasch und unbürokratisch eingreifen, um den täglichen Schreck an der Tankstelle ein Ende zu bereiten: Was spricht dagegen, die Wirtschaft und die Autofahrer mit der Senkung der Mineralölsteuer über die Flexi-Klausel zu senken?", erneuerte der FPÖ-Landesparteiobmann abschließend seine Forderung nach raschem Handeln seitens der zuständigen Stellen auf Bundesebene. "Die Schmerzgrenze angesichts der täglich steigenden Spritpreise ist längst überschritten." (schluss) bt

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