"Und nichts war wie zuvor" in der 150. "Soko Kitzbühel"-Folge

90-minütiges Special am 6. April in ORF eins

Wien (OTS) - Ob im Weinkeller, am Golfplatz, auf einer Botox-Party oder bei der Schlittenfahrt. Ob Auto-Explosion, Schussattentat oder Totschlag. Ob Wirtschaftsdelikt, Rache oder Eifersucht. Seit 2001 ist die "Soko Kitzbühel" im TV-Einsatz, belegt dabei einen der Spitzenplätze im ORF-Krimiserien-Ranking (bis zu 766.000 und durchschnittlich 613.000 Seherinnen und Seher bei der zehnten Staffel).Dazu ist "Soko Kitzbühel" weit über die Landesgrenzen hinaus ein großer Erfolg. Doch das Verbrechen im Jetset-Zentrum am Hahnenkamm nimmt kein Ende, und so wird zum Auftakt der elften Staffel (weiter geht es ab 8. Mai) am Freitag, dem 6. April 2012, um 20.15 Uhr in ORF eins in der 150. Jubiläumsfolge - zum nunmehr siebenten Mal - gleich 90 Minuten lang ermittelt. Und so viel darf schon verraten werden: Da ist nichts wie zuvor, wenn Karin Kofler (Kristina Sprenger) und ihr Vater Hannes (Heinz Marecek) von der Vergangenheit eingeholt werden und sich alles um die ganz private Geschichte der Koflers dreht.

Neben dem Ermittlerduo Kristina Sprenger und Jakob Seeböck sind unter der Regie von Olaf Kreinsen auch in diesem Special Heinz Marecek, Andrea L'Arronge, Ferry Öllinger und Christine Klein zu sehen. In Gastrollen glänzen u. a. Tonio Arango, Nina Petri, Tanja Raunig, Cornelius Obonya und Vadim Glowna in einer seiner letzten Rollen. Das Drehbuch zu dieser Folge in Spielfilmlänge stammt aus der Feder von Martin Ambrosch.

Mehr zum Inhalt

Innsbruck, 1994: Ein Supermarkt am Stadtrand kurz vor Geschäftsschluss. Der Geldtransporter, der die Einnahmen abholen soll, ist schon zur Rückseite des Gebäudes gefahren. Ein Sicherheitsmann steigt aus, der andere liest Zeitung, während er auf seinen Kollegen wartet. So, wie jeden Tag. Aber an diesem Tag ist nichts so, wie an jedem Tag.

Während im Supermarkt die letzten Kunden zur Kassa gehen, spielen sich an der Rückseite des Gebäudes dramatische Szenen ab. Zwei maskierte Männer stürzen sich auf die Sicherheitsleute. Den einen entwaffnen sie, dem anderen schießen sie ins Bein und flüchten. Der unverletzte Sicherheitsmann stemmt sich hoch, nimmt die Verfolgung auf. Als die beiden Flüchtenden ihn sehen, kommt es zu einem Schusswechsel. Eine Kugel trifft. Das Opfer: Irene Kofler, Hannes Koflers Frau und Karin Koflers Mutter. Sie ist sofort tot.

18 Jahre später können Karin (Kristina Sprenger) und Hannes Kofler (Heinz Marecek) es nicht glauben: Otto Pfeiler (Tonio Arango), der mutmaßliche Mörder der Mutter und Ehefrau, soll vorzeitig aus dem Gefängnis entlassen werden. Der Grund: Pfeiler ist todkrank, eine Befürwortung seitens der Koflers würde seine Chancen, zu Hause, in den Armen seiner Tochter zu sterben, erheblich erhöhen. Karin und ihr Vater sind gezwungen, die verdrängte Vergangenheit der Familie Kofler aufzuarbeiten.

Während Hannes die Vergangenheit lieber ruhen lassen möchte, folgt Karin ihrem inneren Drang, die Umstände, die zum gewaltsamen Tod ihrer Mutter führten, endlich vollständig zu ergründen. Denn Otto Pfeiler hatte einen Komplizen, der nie gefasst wurde. So wie auch das Geld aus dem Überfall verschwunden blieb. Karin macht sich also, gegen den Willen ihres Vaters, auf Spurensuche, getrieben von dem Gedanken, einmal, nur ein einziges Mal, dem Mörder ihrer Mutter in die Augen schauen zu können. Um Klarheit zu haben. Und um abschließen zu können. Und vielleicht, um endlich zu verstehen.

"Soko Kitzbühel - Und nichts war wie zuvor" ist eine Koproduktion von ORF und ZDF, hergestellt von beo-Film, unterstützt von Cine Tirol. Die Dreharbeiten (Mai bis Oktober 2011) führten nach Kitzbühel und Umgebung sowie nach Innsbruck und - erstmals auch - nach Wien, und zwar in das ehemalige Jugendgefängnis in Wien-Landstraße, das im Film allerdings eine Innsbrucker Haftanstalt darstellt.

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