SP-Berger-Krotsch: Wien treibt Schließung der Einkommensschere stetig voran!

Equal Pay Day: Stadt Wien setzt umfassende Maßnahmen zur Gleichstellung

Wien (OTS/SPW) - "Österreich ist beim Gender Pay Gap leider weiter abgerutscht und bildet mit Tschechien das Schlusslicht in der EU bei der Gehaltsdifferenz beim Brutto-Stundenlohn. Auch beim Vergleich der mittleren Bruttojahreseinkommen in Österreich beträgt die Differenz zwischen den Geschlechtern knapp 40 Prozent. Das ist ein ernüchterndes Ergebnis und beweist: Frauenpolitik und der Kampf für Lohngerechtigkeit und Gleichberechtigung der Geschlechter sind aktueller denn je!", betonte die Frauensekretärin der Wiener SPÖ, LAbg. Nicole Berger-Krotsch am Donnerstag anlässlich des Equal Pay Days.****

In Wien werden umfangreiche Maßnahmen auf allen Ebenen gesetzt, um bestehende Ungerechtigkeiten zu beseitigen: "In Wien ist Frauenpolitik stets Querschnittsmaterie, die in alle Bereiche einfließt, sei es beim Gender Budgeting, bei der Verkehrsplanung, bei Quotenregelungen und Einkommensberichten im Magistrat oder bei arbeitsmarktpolitischen Schwerpunkten. Die Stadt Wien nimmt die Anliegen der Frauen ernst und handelt danach", unterstrich Berger-Krotsch. Dadurch sei in Wien die Einkommensschere kleiner und hier verdienen Frauen auch besser als im Österreichdurchschnitt. Jedoch gebe es noch viel zu tun. Das beweise auch die große Differenz beim Brutto-Jahreseinkommen österreichweit mit knapp 40 Prozent, was auf den hohen Teilzeit-Anteil bei Frauen von 44 Prozent zurückzuführen sei.

Daher machen die Wiener SPÖ Frauen auch im Zuge der aktuellen Kampagne "Achtung Teilzeit: Halber Lohn, weniger Pension" auf Risiken und Nebenwirkungen dieser Beschäftigungsform aufmerksam. "Jede Frau, die Vollzeit arbeiten möchte, soll dies auch tun können! Qualifikation ist ein wichtiger Schlüssel für mehr Einkommen und Unabhängigkeit", betonte Berger-Krotsch und verwies darauf, dass die Stadt Wien Frauen bei der Weiterbildung im Rahmen des Wiener ArbeitnehmerInnen Förderungsfonds (waff) gezielt unterstütze: "Mit dieser Maßnahme werden besonders schlecht qualifizierte Frauen mit geringem Einkommen, die oft Teilzeit arbeiten, angesprochen und bei einer beruflichen Veränderung begleitet!"

"In Wien werden alle Hebel in Bewegung gesetzt, damit jede Frau selbstbestimmt und unabhängig leben kann", unterstrich Berger-Krotsch. Auch die verstärkte Koppelung öffentlicher Aufträge an Frauenförderung, flexible beitragsfreie Kinderbetreuung, Einkommenstransparenz oder ein Wiener Gleichstellungsmonitor sind wichtige Maßnahmen, die in Wien im Sinne der Lohngerechtigkeit umgesetzt werden. "Das ist aktive Frauenpolitik, die die Schließung der Einkommensschere vorantreibt! Wir bekennen uns absolut zur Gleichstellung der Geschlechter als politisches Ziel und werden alles daran setzen, dieses rasch zu erreichen!", schloss Berger-Krotsch.

Alle Informationen zur aktuellen Kampagne und zum waff-Unterstützungsangebot für Teilzeit-Beschäftigte gibt es auf www.wien.spoe-frauen.at (Schluss) nk

Rückfragen & Kontakt:

Pressedienst der SPÖ Wien
Tel.: +43 1 534 27/222
wien.presse@spoe.at
http://www.wien.spoe.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | DSW0001