JG-Tauß: Benachteiligung von Frauen im Berufsleben wirkt sich lebenslang fort

Gehaltsschere zwischen Frauen und Männern muss geschlossen werden

Wien (OTS/SK) - Bis zum 5. April diesen Jahres müssten Frauen durchschnittlich länger arbeiten, um die Gehaltsunterschiede zu den Männern vom vorigen Jahr aufzuholen. "Die Eurostat-Umfrage zeichnet in erschreckendes Bild", sagte Tina Tauß, Bundesvorsitzende der Jungen Generation in der SPÖ (JG) anlässlich des heutigen Equal Pay Days. Österreich bildet gemeinsam mit Tschechien EU-weit das Schlusslicht, wenn es um die Gehaltsdifferenzen zwischen Männern und Frauen geht. ****

Tauß sieht diese Fakten als mahnendes Beispiel für die Ungleichbehandlung von Frauen und Männern im Berufsleben. "Viele Frauen werden nicht nur für gleichwertige Arbeit schlechter entlohnt als ihre männlichen Kollegen, sondern sind oft schon allein durch ihre Berufswahl in ihrer Karrierechance eingeschränkt", sagte Tauß in einem Gespräch mit dem SPÖ-Pressedienst. Ein Problem besteht darin, dass traditionelle Frauenberufe weit weniger Aufstiegs-, Weiterbildungs- und Einkommensperspektiven bieten als männerdominierte Berufssparten.

"Die im Erwerbsleben durchschlagenden Benachteiligungen wirken sich lebenslang fort, verstärken sich durch niedrigere Gehaltserhöhungen, schlechtere Aufstiegschancen für Teilzeitbeschäftigte, niedrigere Leistungen aus der Arbeitslosenversicherung und enden schließlich bei viel zu geringen Alterspensionen", betonte Tauß.

Die Junge Generation in der SPÖ fordert daher noch stärkere Anreize für Unternehmen zu schaffen, vermehrt Frauen in männerdominierten Berufen aufzunehmen und auszubilden, sowie eine stärkere Sensibilisierung junger Frauen bei der Berufswahl. (Schluss) up/mp

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