FSG-Meidlinger: Erfolge der Gewerkschaften können sich sehen lassen

Konservative predigen Sparen und wollen kürzen und abbauen

Wien (OTS) - (FSG-Wien) "Wir brauchen uns nicht verstecken. Unsere Erfolge können sich sehen lassen", stellt der FSG-Wien-Vorsitzende Christian Meidlinger nach der Sitzung des FSG-Wien-Präsidiums mit Vizebürgermeisterin und SPÖ-Wien-Frauen-Vorsitzender, Renate Brauner, fest. Meidlinger kündigte an, dass nun "wieder mehr Druck auf Verteilungsgerechtigkeit und die Stärkung des Sozialstaates gemacht wird."++++

"Mit unseren Erfolgen brauchen wir uns nicht verstecken. Selbst in den schwierigen Jahren haben wir einiges erreicht. Jetzt geht es darum, dass wir unseren Weg weitergehen und nicht locker lassen", erklärt Meidlinger. So konnten dem Sparpaket einige Giftzähne gezogen werden und zumindest ansatzweise vermögensbezogene Steuern und Abgaben durchgesetzt werden. Der FSG-Wien-Vorsitzende erinnerte auch an viele KV-Abschlüsse in den vergangenen Monaten, bei denen vor allem für niedrigere EinkommensbezieherInnen überdurchschnittlich Zuwächse erkämpft werden konnten. Meidlinger: "Neben Lohn- und Gehaltszuwächsen wurden in einer ganzen Reihe von Kollektivverträgen entscheidende Verbesserungen bei den Karenzregelungen erzielt. Ein Erfolg, der vor allem Frauen zugute kommt."

Der FSG-Wien-Vorsitzende kritisierte die sehr einseitigen Konzepte von konservativer Seite. "Im Moment habe ich den Eindruck, dass die Konservativen den Bürgerinnen und Bürgern Sparen als Allheilmittel verkaufen. Ohne einen Hinweis darauf, dass eigentlich kürzen, abbauen, entschlacken und belasten gemeint ist. Und das natürlich nur bei den ArbeitnehmerInnen beziehungsweise Einkommensschwachen. Dem müssen wir entschieden entgegentreten." Die Sozialdemokratischen Gewerkschaften seien klar für geordnete Staats- und Stadtfinanzen aber entschieden dagegen, dass jene zur Kasse gebeten werden, die nichts für den Schuldenberg können. Der Meidlinger: "Mit den Steuereinnahmen muss effizient umgegangen werden. Dazu gehört auch Steuergerechtigkeit statt Finanzgeschenke für jene, die sie nicht brauchen und jene, die damit nur wieder ins Zockergewerbe einsteigen werden. Daher bleiben wir bei unserer Forderung nach mehr und höheren vermögensbezogenen Steuern sowie der Finanztransaktionssteuer."

Wien sieht der FSG-Wien-Vorsitzende insgesamt auf einem guten Kurs. Meidlinger: "Die sozialdemokratisch geführte Stadtregierung hat zum richtigen Zeitpunkt investiert statt kaputtzusparen. Jetzt kommt es aber darauf an, dass die Rückzahlung sozial ausgewogen vollzogen wird. Das wird eine Nagelprobe." Er sei aber davon überzeugt, dass die Nagelprobe bestanden wird. Alleine schon, damit die Bundeshauptstadt weiter auf Erfolgskurs bleibt. Wien ist schon seit Jahren die "lebenswerteste Stadt der Welt", im Tourismus werden von Monat zu Monat neue Höchstwerte gezählt. Das gelte es zu erhalten und weiter auszubauen.

Erfreut zeigt sich Meidlinger über die Entwicklung der FSG-Wien. "Sich neu aufstellen" war die Devise der vergangenen Jahre und auf der Landeskonferenz vor einem Jahr wurde dafür auch die statuarische und inhaltliche Grundlage gelegt. "Die Saat ist bereits aufgegangen. Es gibt einen neuen Schwung", so der FSG-Wien-Vorsitzende. Ein sichtbares Zeichen dafür wird es am 1. Mai geben. Die sozialdemokratischen GewerkschafterInnen werden sich um 8.30 Uhr vor der Oper treffen und erstmals gemeinsam zum Rathaus marschieren.

Rückfragen & Kontakt:

FSG-Wien-Presse
Franz Fischill
Tel.: (01) 534 44/39266
Mobil: 0664/814 63 11
e-mail: franz.fischill@oegb.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NGS0001