Konfessionelle Schulausbildung ist unverzichtbar für Österreich

Absolventen Katholischer Privatschulen sind unter den Besten, deren Eltern zahlen übrigens doppelt!

Wien (OTS) - Was unterscheidet den Menschen von anderen Lebewesen? Doch wohl u.a. seine Fähigkeit, in freier Entscheidung seine Handlungsweisen selbst zu wählen. Das bedeutet aber auch große Verantwortung für jeden Einzelnen. Wie lernen und lehren wir damit um zu gehen?

Neben der Tradition der Fürsorge für das Gemeinwesen, ist genau die "Menschen-Bildung" das Kernanliegen der christlich-konfessionellen Schulen sowie des Religionsunterrichts in Österreich. Und besonders Jugendliche bedürfen der Orientierung und der Sinnstiftung. Gerade einem demokratischen Rechtsstaat muss es ein Anliegen sein, diese Aufgaben zu unterstützen.
Für Kritiker sei gesagt, dass hier kein Zwang besteht, sondern jeder in Österreich die Wahlmöglichkeit zwischen öffentlichen und Privatschulen hat und jeder Schüler vom Religionsunterricht abgemeldet werden kann. Doch wie sehen die Alternativen aus?

Bundesministerin Schmied ist seit rund drei Jahren damit beauftragt, einen übergreifenden Ethikunterricht im Regelschulwesen anzubieten. Schulversuche Ethik-Unterricht beispielsweise in Wien haben gezeigt, dass die Zahl der Abmeldungen vom Katholischen Religionsunterricht nahezu halbiert wird. Das zeigt, dass bei fairem "Wettbewerb" das konfessionelle Angebot nicht so schlecht sein kann.

Wir hoffen daher auf baldige und flächendeckende Einführung des, bei Abmeldung vom konfessionellen Unterricht, verpflichtenden Ethikunterrichts in Österreich. Die Grundkonzeption sieht vor, dass alle Lehrer einer Schule mit einer bestimmten Zusatzausbildung Ethik unterrichten dürfen - auch Religionslehrer. Deren Bestehen ist also eine gute Investition. Privatschulen, auch konfessionelle, sind sinnvolle Alternativen zum öffentlichen Schulangebot. Viele Testungen belegen, dass z.B. die Absolventen Katholischer Privatschulen zu den Besten des Landes gehören und solchermaßen ein Vorteil für Österreich sind.

Endlich aufgeräumt gehört auch mit dem Mythos, dass Privatschulen vom Staat subventioniert werden würden. Vielmehr das Gegenteil ist der Fall! Eltern mit Kindern an Privatschulen zahlen für zwei Schulplätze: mit ihren Steuern für einen von ihrem Kind nicht genutzten Schulplatz an einer öffentlichen Schule (der daher für andere zur Verfügung steht!), und mit Schulgeld für den eigentlichen an einer Privatschule. Schulgeld unterliegt nicht der Steuerabsetzbarkeit.

Alleine die Katholischen Privatschulen in Wien betreuen rd. 23.000 SchülerInnen. Das entspricht ca. 12% der Wiener Gesamtschülerzahl. Frage daher auch an kritische Agnostiker und Atheisten: wie viel mehr würde es, nur in Wien kosten, wenn das Land zusätzlich Gebäude und Einrichtung für sie zur Verfügung stellen müsste?

Ganz genau. Die Antwort lautet: unverzichtbar!

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