Integration - Lueger: Migrantinnen besser über niederschwellige Angebote zu erreichen

Wien (OTS/SK) - "Es ist gut, wenn sich Integrationsstaatssekretär Kurz einmal mehr an best-practice-Beispielen der SPÖ und der Stadt Wien orientiert. Nichtsdestotrotz ist es gerade für Migrantinnen wichtig, dass es niederschwellige Angebote gibt, wo sie auch außerhalb der Wohnung und des Familienverbandes Fuß fassen können", so SPÖ-Integrationssprecherin Angela Lueger zur heutigen Ankündigung von Kurz das Projekt zu Hausbesuchen bei Migrantenfamilien in die Bundesländer auszuweiten. Wien habe zahlreiche Vorzeige-Projekte über die man Migrantenfamilien besser erreichen könne. ****

Bei Programmen wie "Mama lernt Deutsch", Elternbildungsseminaren oder "Deutsch im Park", können Frauen direkt vor Ort beraten werden und erhalten ein punktgenaues Angebot je nach Ausbildungsstatus, so Lueger. Und es sei hervorzuheben, dass die Kurse flexibel zu verschiedenen Tageszeiten angeboten werden und in Kindergarten, Schulen, Volkshochschulen, Frauenvereinen oder Stadtteilzentren - und bei Bedarf mit Kinderbetreuung - angeboten werden. "Das ist wichtig, damit die Frauen auch aus dem gewohnten Umfeld rauskommen und Hemmschwellen abgebaut werden", so die SPÖ-Integrationssprecherin.

Damit sich Migrantinnen, Migranten und ihre Kinder gut integrieren können und auch einen sozialen Aufstieg schaffen, sei es wichtig, Integrationsprogramme auf die unterschiedlichen individuellen Bedürfnisse und Qualifikationsniveaus auszurichten. Die SPÖ-Integrationssprecherin hebt in diesem Zusammenhang hervor, dass mit dem Programm "Start Wien" NeuzuwanderInnen von Beginn an ein Startcoaching erhalten, damit sie die richtigen Kurse und einen raschen Einstieg in den Arbeitsmarkt finden. (Schluss) bj/sl/mp

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