Beschwerden beim Bundesheer rückläufig

Bundesheerkommission legt Jahresbericht vor

Wien (OTS/BMLVS) - Heute, Dienstag hat die Parlamentarische Bundesheerkommission ihren Jahresbericht vorgelegt: Es wurden durch das Bundesministerium für Landesverteidigung und Sport 141 Beschwerden bei einer Gesamtzahl von 419 Beschwerdeführern erledigt. Damit ist die Anzahl der Beschwerden weiter rückläufig.
"Der Rückgang an Beschwerden zeigt, dass die Empfehlungen der Kommission sehr ernst genommen werden. Jeder Beschwerde wird nachgegangen. Gerade in einem Bereich wie dem Bundesheer ist die respektvolle Zusammenarbeit sehr wichtig und auch entscheidend für den Erfolg. Die Bundesheerkommission ist ein wesentliches Organ, um das zu unterstützen", so Darabos, der die gute Zusammenarbeit mit der Kommission hervorhebt.

In 27% der Fälle wurde den Beschwerden Berechtigung zuerkannt, 7% stufte die Kommission als teilweise berechtigt ein, 36% der Beschwerden fehlte es an Berechtigung, in 30,5% der Fälle entschied die Kommission auf Zurückweisung.
Darüber hinaus wurden acht Empfehlungen zu amtswegigen Prüfungen durch die Bundesheerkommission an das BMLVS übermittelt und erledigt.

Die meisten Beschwerden fielen auf den Bereich des Personals (39%), gefolgt vom Bereich Ausbildung und dem Verhalten Ranghöherer (31%). Der Rest fällt vor allem auf angebliche Mängel in der Sanitätsversorgung.
"Wir nehmen die Empfehlungen der Bundesheerkommission ernst und werden sie in die künftige Arbeit des Bundesheeres einfließen lassen", so Darabos abschließend.

Für eine aussagekräftige Auswertung ist es notwendig zu bestimmen, wie viele Beschwerdeführer einerseits Beschwerde führen, und andererseits wie viele Beschwerdeführer sich über denselben Grund beschweren. (Sammelbeschwerden)
Diese Auswertung nach der Differenzierung der Beschwerdeführer und der tatsächlichen Anzahl an Beschwerdefällen hat den Zweck, gezielt entsprechende Maßnahmen setzen zu können.

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