Blecha: Wenn Lücken einnahmenseitig entstehen, dann müssen sie einnahmenseitig gefüllt werden

Kampf um Finanztransaktionssteuer nicht aufgeben, Potential bei Vermögenszuwächsen.

Wien (OTS) - Für den Chef der größten Seniorenorganisation Österreichs, Pensionistenverbands-Präsident Karl Blecha ist es ein klarer Fall: "Wenn beim Stabilitätspaket Lücken entstehen, weil veranschlagte Einnahmen nicht lukriert werden können, müssen neue Einnahmemöglichkeiten diese Lücken füllen!"

Blecha nimmt Bezug auf die Finanztransaktionssteuer, die er für "europaweit unerlässlich" hält: "Österreich darf den Kampf darum nicht aufgeben. Vielleicht kommt sie in veränderter Form." Der Pensionistenverbands-Präsident sieht für den Fall einer Einnahmenlücke "großes Potential" bei einer stärkeren Besteuerung von Vermögenszuwächsen.

Blecha: "Die Menschen stöhnen unter der Abgabenlast für ihre unmittelbaren Bedürfnisse, Arbeits- und Erwerbseinkommen sind international gesehen sehr hoch besteuert. Im Gegensatz dazu ist Österreich ein Steuerparadies für Vermögende. Dieses Missverhältnis ist zu beseitigen, die Menschen wollen auch erkennen, dass man sozial gerecht sparen kann", so Becha abschließend.

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