EANS-News: Oberbank AG / Bilanzpressekonferenz

Linz (euro adhoc) -

Corporate News übermittelt durch euro adhoc. Für den Inhalt ist der Emittent/Meldungsgeber verantwortlich.

Oberbank 2011: klare Abgrenzung vom Trend des Gesamtmarktes,
erneut hervorragendes Ergebnis

Zweistellige Zuwächse beim Jahresüberschuss
Mit einem Jahresüberschuss von 126,0 Mio. Euro vor Steuern (+ 10,1 %) und 111,2 Mio. Euro nach Steuern (+ 13,1 %) weist die Oberbank für 2011 erneut ein herausragendes Ergebnis aus.
Erneut trugen Zins- und Dienstleistungsgeschäft das Ergebnis: das Zinsergebnis stieg um 7,1 % auf 341,7 Mio. Euro, das Provisionsergebnis um 3,3 % auf 104,5 Mio. Euro. Der Verwaltungsaufwand stieg um 4,0 % auf 229,5 Mio.

Führende Position im Firmenkundengeschäft weiter ausgebaut
Obwohl im 2. Halbjahr 2011 im Markt eine geringere Kreditnachfrage zu spüren war, stieg das Kommerzkreditvolumen der Oberbank um 5,3 % auf 8.900,5 Mio. Euro.

Besonders gut entwickelten sich die Investitionsförderungen. Franz Gasselsberger: "Als eine der wichtigsten österreichischen Förderbanken sind wir Nr. 1 bei den ERP-Förderkrediten: jede vierte Bewilligung entfiel 2011 auf einen Antrag der Oberbank."
Überdurchschnittlich stark legten um 19 % auch die Exportfinanzierungen zu, damit stiegen die Marktanteile bei den KMU von 10,9 % auf 11,5 % und bei den Großunternehmen von 8,7 % auf 9,5 %.

Marktanteile im Leasing gesteigert
Das Leasing-Neugeschäft wuchs von um 26,3 % auf 496,3 Mio. Euro, das Leasing-Obligo um 6,5 % auf 1.473,5 Mio. Euro. Damit konnte die Oberbank ihre Marktanteile weiter ausbauen und in Österreich beim LKW-Leasing nach 2010 bereits zum zweiten Mal mit ca. 15 % Marktanteil den 1. Platz erreichen. Das Leasingergebnis stieg um 62 % auf den Rekordwert von 15,0 Mio. Euro.

Regionalbankprinzip und Hausbankfunktion als Erfolgsgründe
Als Gründe für die herausragende Entwicklung im Kommerzkundengeschäft nennt Gasselsberger das Regionalbankprinzip, die Hausbankfunktion und die ausgewogene Kundenstruktur der Oberbank: "Die Kunden schätzen unsere Nähe und unsere Kenntnis ihrer Geschäftsmodelle, sie wollen ihre Bank kennen und suchen Berechenbarkeit und Verlässlichkeit. Unsere breite ausgewogene Kundenbasis von Kleinstunternehmen über KMU bis zu Großunternehmen führt dazu, dass es zum Schwankungsausgleich zwischen den Kundengruppen kommt."

Klares Bekenntnis zu heimischen Leitbetrieben
Ziel der Beteiligungspolitik der Oberbank ist es, Standorte und Arbeitsplätze heimischer Leitbetriebe und auch ihre Hausbankfunktion abzusichern. 2011 hat die Oberbank knapp 100 Mio. Euro aufgewendet, um sich an der AMAG mit 5 % + 1 Aktie zu beteiligen, den Lenzing-Anteil von 3,24 % auf 5,22 % zu erhöhen und den voestalpine-Anteil wieder auf 7,90 % aufzustocken.

Risikopolitik als entscheidendes Erfolgskriterium
Trotz der seit einiger Zeit spürbaren deutlichen Entspannung beim Kreditrisiko wurde in der Oberbank die vorsichtige Vorsorgepolitik fortgesetzt. 2011 wurden den Kreditrisikovorsorgen 97,6 Mio. Euro zugeführt.
Gasselsberger: "Weil wir in den letzten Jahren konsequent mehr an Vorsorgen gebildet haben als wir verbraucht haben, verfügen wir über Risikovorsorgen von 476,3 Mio. Euro oder 4,4 % des Kreditvolumens."

Primäreinlagenwachstum stärker als im Markt
Obwohl die Sparquote österreichweit zuletzt deutlich zurückgegangen ist, stiegen die Primäreinlagen bei der Oberbank um 1,6 % auf 11.315,2 Mio. Euro. Insgesamt betreut die Oberbank rund 20 Mrd. Euro an Primäreinlagen und Wertpapieren auf Kundendepots.

Überdurchschnittlich gute Liquiditätssituation
Die Kundeneinlagen und anderen Refinanzierungsmittel der Oberbank (OeKB, LfA, KfW) sind 2011 um 3,2 % auf 12,3 Mrd. Euro gestiegen. Damit sind sie um 1,4 Mrd. Euro höher als das Kreditvolumen von 10,9 Mrd. Euro.

Deutliche Erhöhung der Kernkapitalquote
2011 stieg das Kernkapital der Oberbank um 9,6 % auf 1.167,6 Mio. Euro, die Kernkapitalquote von 10,50 % auf 11,51 %.
Die Eigenmittel stiegen um 2,3 % auf 1.673,1 Mio. Euro, die Eigenmittelquote ist mit 16,49 % mehr als doppelt so hoch wie gesetzlich vorgeschrieben.

Fortsetzung der Expansion
2011 hat die Oberbank acht Filialen gegründet, vier in Wien (insgesamt 16), zwei in Bayern (insgesamt 22) und zwei in der Slowakei (insgesamt fünf). In Ungarn werden unverändert fünf Filialen geführt, in Tschechien 17 Außerhalb der Kernregion Oberösterreich / Salzburg ist Wien der stärkste Wachstumsmarkt der Oberbank, dort werden derzeit vier weitere mögliche Standorte untersucht. Mittelfristiges Ziel sind 30 Wien-Filialen.

Aktuelle Entwicklungen / Ausblick 2012
Im Firmenkundengeschäft spürt die Oberbank seit Jahresbeginn eine gleichmäßig hohe Kreditnachfrage, die vor allem von Investitionsfinanzierungen getragen wird. Daneben sind eine rege Nachfrage nach Exportberatungsleistungen und eine gestiegene Bereitschaft zu Investitionen und Akquisitionen im Ausland zu verzeichnen.
Im Privatkundenbereich profitiert die Oberbank von ihrem guten Image und ihrem soliden Geschäftsmodell, die zu einem klaren Zuwachs bei den Kundeneinlagen geführt haben. Auch bei Wohnbau-Finanzierungen ist ein Anstieg der Nachfrage sichtbar.

Laut Generaldirektor Gasselsberger gibt es jetzt deutliche Anzeichen für eine Erholung der Wirtschaft: "Die Schuldenkrise hat sich etwas entspannt, die Realwirtschaft hat sich robuster entwickelt als erwartet und das Kreditrisiko ist im 1. Quartal 2012 so niedrig wie noch nie. Deshalb rechne ich für 2012 eher mit 1,0 % Wirtschaftswachstum als mit 0,5 %."

Trotz aller verbesserten Aussichten bleibt das Wirtschaftswachstum 2012 aber verhalten, Österreichs Wachstumsmotor "Exportwirtschaft" leidet unter der internationalen Konjunkturschwäche und der Druck auf die Zinsspanne ist enorm. In diesem Umfeld sieht es das Management der Oberbank als eine enorme Herausforderung, das hervorragende Ergebnis des Jahres 2011 auch 2012 wieder zu erreichen.

Ende der Mitteilung euro adhoc

Unternehmen: Oberbank AG Untere Donaulände 28 A-4020 Linz Telefon: +43(0)732/78 02-0 FAX: +43(0)732/78 58 10 Email: sek@oberbank.at WWW: www.oberbank.at Branche: Banken ISIN: AT0000625108, AT0000625132 Indizes: WBI Börsen: Geregelter Freiverkehr: Wien Sprache: Deutsch

Rückfragen & Kontakt:

Oberbank AG
Mag. Frank Helmkamp
0043 / 732 / 7802 - 7247
frank.helmkamp@oberbank.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | CND0002