ARBÖ Steiermark: Massive Kritik an faulen Feinstaub-Ostereiern

Studienergebnisse wurden außen vor gelassen - Verunsicherung aller Steirerinnen und Steirer

Graz (OTS) - Massive Kritik am neuen Feinstaub-Paket, welches eine Umweltzone, samt Umweltpickerl für die Stadt Graz vorsieht übt der ARBÖ Steiermark: "Es kommt faulen Ostereiern gleich, eine Studie der Wirtschaftskammer Steiermark - durchgeführt vom Grazer Joanneum Research - außen vor zu lassen und aus Graz eine Umweltzone zu machen", so Hans Marcher, Landesgeschäftsführer des ARBÖ Steiermark.

"Erhebliche Verunsicherung der steirischen Bevölkerung und nicht irgendwelche Verbesserungen der Umwelt wird durch eine Umweltzone in Graz erzielt", ist Marcher überzeugt und beruft sich dabei auf eine Studie der Wirtschaftskammer Steiermark, aus der ersichtlich ist, dass geplante Maßnahmen im Bereich von thermischer Sanierung, Nachrüstung bei Fahrzeugen gekoppelt mit Maßnahmen im öffentlichen Verkehr nicht nur sozial verträglicher, sondern auch umweltpolitisch nachhaltiger sind.

Umweltzonen bringen der Umwelt wenig bis gar nichts, führen aber zu einer beispiellosen Wertvernichtung. Abgewertet werden damit alle Gebrauchtwagen, die in Österreich - im gravierenden Unterschied zu Deutschland - besonders beliebt sind. Wer wird sich künftig noch einen Gebrauchten zulegen, wenn man damit nicht mehr überall hinfahren kann, so der ARBÖ. Allein in Graz würde nach einer Studie des Joanneum Research zu einer Wertvernichtung von 64 Millionen Euro kommen. Weiters würden laut Studie 1.500 Arbeitsplätze und ein Umsatz von 430 Millionen Euro verloren gehen. "Diese enorme Wertvernichtung steht in keinem Verhältnis zu den 1,26 Prozent Einsparung an Feinstaub-Emissionen, die durch die Umweltzone erreicht werden soll", kritisiert Marcher.

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