Wr. Landtag - SP-Mörk: Wien verbessert die Delogierungsprävention

FPÖ ist Unterstützung von Menschen in Notlage kein Anliegen

Wien (OTS/SPW-K) - In der heutigen Sitzung des Wiener Landtages wurde das Wiener Wohungssicherungsgesetz beschlossen. In der Debatte dazu merkte SP-Landtagsabgeordnete Gabriele Mörk an, dass dieses Gesetz die Voraussetzung für ein frühzeitiges und optimal abgestimmtes Angebot sei, um Menschen, die von Wohnungsnot bedroht sind, helfen zu können. "Wien verfügt über ein dichtes Netz an sozialen Angeboten. Leider kommt es vor, dass Menschen in eine Notlage geraten, weil sie das vielfältige Betreuungsangebot der Stadt nicht kennen", bedauerte Mörk. Die neue Plattform zur Delogierungsprävention werde wesentlich zu einer Verbesserung beitragen, weil es künftig möglich sein wird, Daten zwischen den einzelnen Hilfsplattformen auszutauschen. Diese neue, enge Zusammenarbeit zwischen dem Fonds Soziales Wien, dem Magistrat, Wiener Wohnen und den Wohnpartnern ermögliche eine koordinierte Vorgehensweise. "Selbstverständlich hat die Wahrung des Grundrechts auf Datenschutz oberste Priorität", so Mörk.

Die SP-Landtagsabgeordnete zeigte sich darüber erfreut, künftig Vorsitzende dieser Vernetzungsplattform zu sein: "Es wird eine herausfordernde Tätigkeit. Personen mit hoch auffälligem Wohnverhalten die Wohnung zu sichern, ist sicher eine der schwierigsten Aufgaben. Oftmals sind sich die Betroffenen über ihr Verhalten, ihr Handeln oder ihrer Krankheit nicht bewusst." Ziel müsse es sein, diesen Menschen ein geregeltes Leben in Eigenständigkeit bei bestmöglicher Betreuung anzubieten.

Gabriele Mörk bedauerte, dass die FPÖ diesem Gesetz nicht zustimmt: "Anscheinend ist es den Freiheitlichen kein Anliegen, Menschen zu helfen, die sich in einer sozialen Notlage oder aufgrund ihrer Krankheit und persönlichen Situation in einem Ausnahmezustand befinden."

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