Wr. Landtag - SP-Valentin: "Ein 300 Jahre alter Baum ist nicht zu ersetzen, wenn er einmal umgesägt ist"

Rahmenbedingungen haben sich geändert - "Naturschutzgesetz ist in die Jahre gekommen"

Wien (OTS/SPW-K) - "Die Straftatbestände im Naturschutzgesetz sind durch die gelebte Praxis vieler Verfahren konterkariert worden", so SP-Umweltsprecher und Landtagsabgeordneter Erich Valentin anlässlich der Einbringung des Entwurfs mit dem das Wiener Naturschutzgesetz und das Wiener Nationalparkgesetz geändert werden sollen. Valentin führte als Beispiel Grundstückseigentümer an, welche irreparable Schäden verursachten. "Ein 300 Jahre alter Baum ist nicht zu ersetzen, wenn er einmal umgesägt ist", so Valentin.

Im alten Gesetz hätten Bescheide mit aufschiebender Wirkung oft dazu geführt, dass die Stadt "vor vollendete Tatsachen" gestellt wurde und, dass es schlussendlich "nichts mehr zu schützen gab", so der Umweltsprecher. Das neue Gesetz trägt den veränderten Anforderungen und den "erfreulich hohen Standards der Stadt Wien" nun Rechnung. "Unter dem Motto "Nicht nur Naturschutz, sondern auch Umweltschutz" wurde der Naturschutzbeirat auf einen "Umwelt- und Naturschutzbeirat" verbreitert und stellt so ein einzigartiges Kontroll- und Beratungsgremium dar", erklärte Valentin nicht ohne Stolz.

Das Naturschutzgesetz hätte sich entsprechend den Erwartungshaltungen der Wiener Bürgerinnen und Bürger weiterentwickelt. "Die neuen Naturschutzorgane gewährleisten die Weiterentwicklung einer klaren, vernünftigen Verwaltung", so der Landtagsabgeordnete. Es räumt beispielsweise BürgerInnen auch eine Beschwerdemöglichkeit ein - im Rahmen einer Hinterfragung, oder eines Dienstrechts. Denn, so Valentin abschließend, "Grundstückseigentümer müssen wissen, was sie beachten müssen bei der Bearbeitung ihres Grundstücks."

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