Die Akte Janine Wulz

Wien (OTS) - "Abwahl durch Neuwahl"

Martin Brenner, Bundesobmann der AktionsGemeinschaft, nahm heute im Rahmen einer Pressekonferenz Stellung zu den massiven Vorwürfen gegen Bundes-ÖH-Vorsitzende Janine Wulz und bekräftigte das Vorhaben seitens der AktionsGemeinschaft einen Antrag auf "Abwahl durch Neuwahl" einzubringen: "Tagtäglich kommen neue Ungereimtheiten und Widersprüchlichkeiten zu dem Verhalten von Janine Wulz, sowie der ÖH Uni Wien ans Tageslicht! Nun ist es Zeit, Taten zu setzen: Wir werden bei der heute stattfindenden Sitzung der Bundesvertretung das Prozedere einer 'Abwahl durch Neuwahl' einleiten und - als kleineres Übel - einen Vorschlag der Vorsitzübergabe von Janine Wulz (GRAS) an den VSSTÖ einbringen", führt Martin Brenner aus.

Neue Widersprüchlichkeiten aus dem Café Rosa

Martin Brenner strich im Rahmen der Pressekonferenz vor allem folgende Punkte hervor:

- Der teuerste Toaster der Welt: Die ÖH Uni Wien bezahlte die unglaubliche Summe von Euro 165.000,- als Ablöse an den Vorbetreiber des Lokals. Gleich darauf wurde das Lokal für nochmals Euro 80.000,-umgebaut, wodurch vom abgelösten Inventar im Wesentlichen die Küche übrigblieb. Die Betriebsanlagengenehmigung sieht für den Betrieb der Küche jedoch eine Lüftung vor, die nicht vorhanden ist. Der Versuch dies nachträglich einbauen zu lassen, scheiterte am Widerstand einiger Nachbarn. Somit verfügt das Café Rosa nun über eine voll funktionstüchtige, Euro 165.000 teure Küche, die - abgesehen vom Toaster - nicht verwendet werden darf. "Wir gratulieren der ÖH Uni Wien somit zum Kauf des definitiv teuersten Toasters der Welt", so Bundesobmann Martin Brenner.

- Verantwortlichkeit von Janine Wulz: Janine Wulz behauptete in letzter Zeit mehrsmals, mit dem "Café Rosa" nichts zu tun zu haben, da sie "in der Bundesvertretung aktiv" sei. Wahr ist: Janine Wulz ist immer noch Kassiererin und somit eine von zwei zeichnungsberechtigten Außenvertreterinnen des "Café Rosa".

- Einsichtsrechte der Opposition: Während Maria Clar (GRAS) auf ein von ihr in Auftrag gegebenes Rechtsgutachten hinweist, wonach sie keine Einsicht zulassen müsse, da der Verein ausgelagert ist, sagt Janine Wulz eine Woche später, dass die Mandatare jederzeit Einsichtsrechte hatten. Wahr ist: Nachdem die AktionsGemeinschaft darauf pochte, Einsicht in die, von der ÖH Uni Wien geführten Bücher des Café Rosa zu bekommen, gab Maria Clar sogar ein Rechtsgutachten in Auftrag, das einerseits den Universitätsvertretungs-Mandataren als auch den Mitgliedervertretern im Trägerverein des Café Rosa jede Einsicht verwehrt werden kann. Erst der zunehmende mediale Druck sowie die Einberufung einer Sondersitzung des Studierendenparlaments brachte Wulz 3 Tage vor der Sitzung zum Umdenken.

Bürgerinitiative

Pia Bauer, Obfrau der AG Uni Wien, präsentiert heute darüberhinaus den erfolgreichen Anlauf einer Bürgerinitiative betreffend einer parlamentarischen Untersuchung der "Causa Café Rosa", die gestern startete und bereits nach wenigen Stunden die erforderlichen Unterstützungserklärungen für eine weitere parlamentarische Bearbeitung zustandebrachte: "Der Zulauf zu unserer Bürgerinitiative ist überwältigend! Wir stellen die Forderung an die Politik, die Machenschaften der rot-grün-kommunistischen 'ÖH Uni Wien'-Exekutive in einem Untersuchungsausschuss zu durchleuchten und die Studentinnen und Studenten darüber aufzuklären, wo ihre ÖH-Beiträge geblieben sind", so Pia Bauer in einer ersten Stellungnahme.

Rückfragen & Kontakt:

Martin Brenner
Bundesobmann der AktionsGemeinschaft
Mobil: 0650/7429355
Mail: martin.brenner@aktionsgemeinschaft.at

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