Schieder: Höhere Finanzstrafen und Verschärfungen bei den Grundsätzen der Unternehmensführung

Wien (OTS/SK) - Im Rahmen des heute im Bundesrat diskutierten Stabilitätsgesetzes kommt es auch zum Beschluss wichtiger Gesetzesvorhaben, wie dem Corporate Governance Kodex und der Verschärfung bei den Finanzstrafen. "Ab dem 1. Mai können Delikte, wie etwa Geldwäsche oder Marktmanipulation, mit einer Geldstrafe von bis zu 150.000 Euro geahndet werden, womit sich der Höchststrafrahmen verdoppelt. Damit ist eine Höhe erreicht, die eine abschreckende Wirkung hat", hält Finanzstaatssekretär Andreas Schieder fest. ****

Im Bereich der Corporate Governance kommt es zu Verbesserungen bei der Transparenz, mehr Diversität sowie der Schaffung langfristiger Anreize für Manager. "In Zukunft müssen sich Managergehälter in Aktiengesellschaften am langfristigen Unternehmenserfolg orientieren. Außerdem wird die von nun an verpflichtende Einzelveröffentlichung von Vorstandsbezügen zu mehr Transparenz führen. Mehr als 40 Prozent der ATX-Unternehmen haben die bereits bestehende Empfehlung bisher ignoriert. Daher müssen nun angemessene gesetzliche Schritte gesetzt werden", so Schieder.

"Verstärkt werden auch die Bemühungen um mehr Diversität in Aufsichtsräten. In Zukunft werden Unternehmen bei Bestellungen von Aufsichtsräten gesetzlich verpflichtet, Aspekte der Diversität in Hinblick auf das Verhältnis zwischen weiblichen und männlichen Mitgliedern des Aufsichtsrates, des Alters und der Internationalität zu berücksichtigen", sagt Schieder. (Schluss) mo/mp

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