Kollektivvertragsverhandlungen in Wiener Stadtwerken erfolgreich abgeschlossen

Lohnerhöhungen fixiert, Laufzeit beträgt 20 Monate

Wien (OTS/ÖGB) - Die Erhöhung der Kollektivvertrags- und Istlöhne im Kollektivvertrag der Wiener Stadtwerke Holding AG (WStW) ist unter Dach und Fach. "Nach hart, aber fair geführten Verhandlungen haben wir ein sehr herzeigbares Ergebnis geschafft", erklärte heute, Freitag, Richard Suchl aus dem Kollektivvertragsbüro der GdG-KMSfB (Gewerkschaft der Gemeindebediensteten - Kunst, Medien, Sport, freie Berufe).++++

Das kollektivvertragliche Gehalt der Anlage 1 (alt) wird mit 1. Mai 2012 um 3,3 Prozent und mit 1. Dezember 2012 um 30 Euro erhöht.

Der Leistungstopf und die in der Anlage 3 (alt) enthaltenen Zulagen werden mit 1. Mai 2012 um 2,95 Prozent erhöht.

Die Lehrlingsabgeltung, die Pauschalabgeltung für besondere Arbeitsbedingungen der Lehrlinge, die Entlohnung von Praktikanten und Zeremonienleitern und Schneearbeitern werden mit 1. Mai 2012 um 3,3 Prozent und mit 1. Dezember 2012 um 2 Prozent erhöht.

Die einzelvertraglich vereinbarten Ist-Löhne werden mit 1. Mai 2012 um 3,1 Prozent und mit 1. Dezember 2012 um 30 Euro erhöht.

Die Laufzeit beträgt 20 Monate

Vereinbart wurden außerdem die Details eines Familienpakets:

Anrechnung von Karenzzeiten
Elternkarenzzeiten nach dem Mutterschutzgesetz bzw. Väterkarenzgesetz, die bei den von diesem Kollektivvertrag umfassten Gesellschaften verbracht werden, werden für die Vorrückung in den Gehaltsstufen für die Bemessung des Urlaubsausmaßes, die Dauer der Entgeltfortzahlungsfristen im Krankheitsfall (Unglücksfall) und für die Bemessung der Kündigungsfristen im vollen Ausmaß angerechnet.

Kinderzulage

Die Kinderzulage von 14,53 Euro monatlich gebührt für jedes der folgenden Kinder:
1. eheliche Kinder,
2. legitimierte Kinder,
3. Wahlkinder,
4. uneheliche Kinder,
5. Stiefkinder oder Kinder des eingetragenen Partners, wenn diese Personen dem Haushalt des Arbeitnehmers angehören,
6. sonstige Kinder, wenn sie dem Haushalt des Arbeitnehmers angehören und der Arbeitnehmer überwiegend für die Kosten des Unterhaltes aufkommt.

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GdG-KMSfB, Referat für Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit (01) 313 16 - 83 615. Informationen im Internet: www.gdg-kmsfb.at

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