Industrie: Forschungsförderung nicht "überbürokratisieren"

IV-VGS Koren: Forschungsförderung bedeutender Standortfaktor - Neue Rolle der FFG als "Gutachter" herausfordernd

Wien (OTS/PdI) - "Die neue zusätzliche Rolle der FFG als "Gutachter" für das Finanzministerium, stellt die FFG als Förderagentur des Bundes vor eine nicht einfache Aufgabe", sagte der Vize-Generalsekretär der Industriellenvereinigung (IV), Mag. Peter Koren, heute, Freitag, anlässlich der Präsentation der Jahresbilanz der Forschungsförderungsgesellschaft des Bundes (FFG). "Die über Jahre hinweg etablierte hervorragende Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und der FFG gilt es unbedingt fortzuführen. Insbesondere darf die neue Rolle als "Gutachter" nicht das Innovations- und Forschungsengagement der Unternehmen bremsen", betonte Koren. Wichtig sei, dass es dabei in der FFG selbst zu keiner "Überbürokratisierung" komme und damit zur Gefährdung des "One-Stop-Shop" FFG.

Die Industrie setze ihre Erwartung daher in eine umsichtige Implementierung der neuen Prüfprozesse innerhalb der bewährten Förderstrukturen, damit die FFG gerade auch während der Umstellungsphase eine rasche Abwicklung der Anträge bewerkstelligen kann. Neue Schwerpunkte wie die Förderung der "Intelligenten Produktion" seien wesentliche Schritte zur Stärkung des Innovationslandes Österreich, wobei hier insbesondere der Bereich der Rohstoffsicherheit aus Sicht der Industrie an Bedeutung gewinnt, so Koren.

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