"Hohes Haus" über Wohlklänge im Parlament

Am 1. April um 12.00 Uhr in ORF 2

Wien (OTS) - Patricia Pawlicki präsentiert das ORF-Parlamentsmagazin am Sonntag, dem 1. April 2012, um 12.00 Uhr in ORF 2 mit folgenden Beiträgen:

Sparpaket

Größtes Sparpaket der zweiten Republik oder Mogelpackung? Der Bogen wurde bei der Beschlussfassung des Sparpakets im Nationalrat von den Abgeordneten weit gespannt. Tatsache ist, dass die Regierungsparteien im Jahr vor den Nationalratswahlen mit dem Konsolidierungspaket nicht punkten konnten. Im Gegenteil: Die Umfragewerte sind so schlecht wie noch nie und offensichtlich glauben immer mehr politisch Interessierte, es besser machen zu können. Von Frank Stronach bis zur Piratenpartei wollen neue Initiativen gegen die etablierten Parteien bei den Nationalratswahlen antreten. Und angesichts des ständig steigenden Unmuts in der Bevölkerung steigen auch deren Chancen. Michael Klonfar über eine sich verändernde Politlandschaft.
Dazu ein ausführliches Interview mit Johannes Voggenhuber, Proponent der Bürgerinitiative "Mein Österreich" und ehem. Grüner Europaparlamentarier

Schelte für die Niederlande

Eine Kampagne des niederländischen Rechtspopulisten Geert Wilders gegen Osteuropäer sorgt für internationale Proteste. Die Niederländer werden dabei aufgefordert, sich zu beschweren, wenn sie sich von den hauptsächlich polnischen Einwanderern gestört fühlen. Das Europaparlament hat das als Verstoß gegen europäische Werte verurteilt. Die niederländische Regierung schaut dabei zu, weil sie von Wilders abhängig ist. Ein Bericht von Ernst Kernmayer.

Wer war Margaretha Lupac?

Nach Margaretha Lupac ist ein Wissenschafts- und Demokratiepreis, der jährlich vergeben wird, benannt. "Hohes Haus" porträtiert diese Mäzenin, die 1999 gestorben ist und ihr gesamtes Vermögen dem Parlament vermacht hat. Mit dem Geld der alten Dame wurde eine Stiftung eingerichtet, die jährlich 15.000 Euro als Preisgeld ausschüttet. Der diesjährige Wissenschaftspreis wurde für die Projekt-Plattform "Jüdische Repräsentation" vergeben. Ziel dieses Forschungsprojektes ist das Sichtbarmachen Jüdischer Abgeordneter von 1861 bis 1933. Anhand der Geschichte der Juden im Parlament zeigt sich auch die Entwicklung des Antisemitismus. Dagmar Wohlfahrt berichtet über dieses Forschungsprojekt, für das die Politikwissenschafterin Eva Kreisky den Margaretha-Lupac-Preis erhalten hat.

Wohlklänge

Einen großen Gegensatz zu den dissonanten Klängen im Plenum des Nationalrats gab es am Dienstagabend im historischen Sitzungssaal zu erleben. Der Parlamentschor gab ein Konzert zugunsten des Vereins Rainbows, in dem Kinder nach Trennungen oder Todesfällen betreut werden. Im Chor sind Mitarbeiter und Abgeordnete aller Fraktionen vertreten. Ergänzt wurde das Programm durch Darbietungen von Musicalstars wie Maya Hakvoort, Uwe Kröger und Ramesh Nair, die ohne Gage auftraten. Claus Bruckmann war beim Konzert dabei, hat mit singenden Politikern und singenden Profis gesprochen und sich angesehen, wie der Verein Rainbows arbeitet.

Die Sendung ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage auf der Video-Plattform ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) als Video-on-Demand abrufbar.

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