BZÖ-Haubner: Causa Telfs als Beweis für Absurdität des Schulsystems

BZÖ fordert Schulkompetenzen an Bund übertragen und Abschaffung der Schulsprengel

Wien (OTS) - "Es darf nicht sein, dass die Politik entscheidet, in welche Schulform ein Kind aufgenommen wird. Wenn der Bürgermeister ein Mitspracherecht hat, ob ein Kind die neue Mittelschule oder die AHS besucht, dann ist das ein Beweis für die Absurdität des österreichischen Schulsystems. Es ist völlig inakzeptabel, dass die Politiker willkürlich darüber urteilen, in welche Schulform ein Kind gesteckt wird", so BZÖ-Bildungssprecherin Abg. Ursula Haubner in Bezug auf Vorfälle in Telfs in Tirol, wo Schüler trotz AHS-Reife nicht in die AHS aufgenommen wurden, nur um die Schülerzahlen in den Hauptschulen zu halten.

Diese Situation sei Folge des Kompetenzwirrwarrs im Bildungssystem, so Haubner. "Das BZÖ verlangt, dass die Schulkompetenzen dem Bund übertragen und die starren Schulsprengel abgeschafft werden. Ein diesbezüglicher BZÖ-Antrag liegt seit 2011 im Parlament und wurde von den Regierungsparteien vertagt. Weiters müssen wir rasch in Richtung gemeinsame Schule der 10- bis 14-Jäjhrigen gehen. Denn auch die viel zur frühe Selektion ist für Probleme wie in Telfs verantwortlich", so die BZÖ-Bildungsprecherin.

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