Mitterlehner: FFG ist starker Partner für Österreichs Wirtschaft

Wirtschaftsminister: Gezielte Unterstützung des Strukturwandels erschließt neue Wachstums- und Beschäftigungspotenziale

Wien (OTS/BMWFJ) - Für Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner unterstreicht die am Freitag präsentierte FFG-Bilanz den hohen Stellenwert von Forschung und Entwicklung in Österreich und den Mehrwert einer gezielten Innovationsförderung für den Wirtschaftsstandort. "Die FFG ist ein starker Partner der österreichischen Unternehmen, die durch Innovationen den notwendigen Strukturwandel voran treiben und so neue Wachstums- und Beschäftigungspotenziale erschließen", betont Mitterlehner als Eigentümervertreter des Bundes in der FFG. "Durch die laufende Weiterentwicklung des Förder-Portfolios und mehr Effizienz in der Abwicklung leistet die FFG auch einen wesentlichen Beitrag dazu, dass die FTI-Strategie der Bundesregierung weiterhin mit Leben erfüllt wird. Allein heuer wird das Fördervolumen voraussichtlich bei 408 Millionen Euro liegen", so Mitterlehner.

Auf Initiative Mitterlehners werden zusätzlich zur Unterstützung der Spitzenforschung über die COMET-Zentren auch Klein- und Mittelbetriebe verstärkt zu Innovationsanstrengungen motiviert. So erleichtern beispielsweise die Innovationsschecks zu 5.000 und 10.000 Euro den Einstieg in Forschung und Entwicklung. Damit können KMU die Leistungen von Forschungseinrichtungen zukaufen, um die eigene Wettbewerbsfähigkeit zu erhöhen. Bewährt haben sich auch die vom Wirtschaftsministerium unterstützten "Research Studios", in denen binnen drei Jahren nach der Gründung ein vermarktungstauglicher Prototyp entwickelt werden soll. Als kleine flexible Forschungseinheiten forcieren sie die Umsetzung von Grundlagenforschung in marktnahe Produkte und Dienstleistungen. "Diese Innovations-Pipeline von den Universitäten zum Markt haben wir erst im Vorjahr durch 20 neue 'Research Studios' aufgestockt", so Mitterlehner. Dabei gibt es einen starken Fokus auf Energietechnologien, mit denen sich acht der 20 neuen Studios beschäftigen.

Ein weiterer wichtiger Zukunftsbereich sind wissensintensive Dienstleistungen: Die entsprechende FFG-Initiative des Wirtschaftsministeriums von fünf Millionen Euro wurde für 2012 erneut verlängert. Ein Schwerpunkt des Ressorts liegt zudem auf der mit zehn Millionen Euro dotierten Programmschiene "Forschungskompetenzen für die Wirtschaft". Damit werden über die FFG vor allem KMU beim systematischen Aufbau ihres eigenen Forschungs- und Innovationspersonals sowie bei dessen Höherqualifizierung unterstützt.

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