Stübing - BZÖ-Grosz: SPÖ-Ministerin Schmied wälzt Verantwortung auf Steiermark ab

Neuerlicher BZÖ-Antrag von steirischen SPÖ und ÖVP-Abgeordneten abgelehnt - BZÖ-Abgeordnete statten Stübing am 1. April einen Solidaritätsbesuch ab

Graz/Wien (OTS) - Im Rahmen der Nationalratssitzung hat das BZÖ neuerlich einen Entschließungsantrag zur Förderung des einzigartigen Freilichtmuseum Stübing durch die Bundesregierung eingebracht. Dieser wurde wieder einmal mit Stimmen steirischen SPÖ und ÖVP-Abgeordneten abgelehnt. SPÖ-Ministerin Claudia Schmied meinte im Zuge der Plenardebatte überhaupt, dass die Kompetenz über das Freilichtmuseum Stübing in Zukunft an das Land Steiermark übergehen sollte. Nach Plänen der Kulturministerin soll das Land Steiermark in Zukunft Hauptförderer des Freilichtmuseums sein, der Bund will sich gänzlich aus geltenden Verträgen verabschieden. "Jeder Fäkalkünstler wird von dieser Ministerin mit Millionen von Euro überschüttet, für Österreichs größtes Freilichtmuseum gibt es nicht einmal 300.000 Euro. Die skandalöse Wiener Kunsthallenleitung wurde mit Millionen Euro zugeschüttet, das Wiener Volkskundemuseum hingegen von Schmieds Sektionschef an den Rand des Ruins gedrängt. Die Kulturpolitik von Schmied und ihren Handlangern ist gescheitert", so der steirische BZÖ-Chef Abg. Gerald Grosz am Freitag in Graz, der auch überlegt, bei nächster Gelegenheit einen Misstrauensantrag gegen die Ministerin im Nationalrat einzubringen. "Meine Geduld mit dieser BSA-Dame - die schon erfolgreich die Kommunalkredit in den Ruin geführt hat - ist zu Ende. Das zwei Jahre andauernde Bittstellen hat ein Ende! Wer nicht hören will, muss fühlen", so Grosz. Er werde gegen Schmied und ihre Amtsführung eine Reihe von parlamentarischen Anfragen als Rechnungshofsprecher einbringen.

Die steirischen BZÖ-Abgeordneten Gerald Grosz, Martina Schenk, Obstlt. Kurt List und Dr. Wolfgang Spadiut werden daher dem Freilichtmuseum Stübing pünktlich zum Saisonstart am kommenden Sonntag, den 1. April um 10.00 Uhr einen Solidaritätsbesuch abstatten. "Wer seine Herkunft nicht kennt, wird die Gegenwart nicht verstehen und die Zukunft nicht gestalten können. Das Freilichtmuseum Stübing ist eine Heerschau der steirischen Herkunft und Geschichte", so die steirischen BZÖ-Mandatare.

Die zwei Jahre andauernde Diskussion um die finanzielle Absicherung sei verantwortungslos und schändlich. Das BZÖ habe mehrere Anträge und Anfragen im Nationalrat eingebracht, sogar ein Mehrheitsbeschluss zur finanziellen Absicherung des Museums sei erzwungen worden. Stübing gehöre zu den einzigartigsten Freilichtmuseen Stübing, es erwirtschafte zudem mehr als 50 Prozent der Kosten selbst, erinnert Grosz. "Ministerin Schmied soll mir ein Museum in Österreich zeigen, dass mehr als die Hälfte seiner Kosten selbst hereinbringt. Im Gegensatz zu den Förderwaschmaschinen sozialistischer "Kunst" ist in Stübing jeder Cent gut investiert. Es ist schlichtweg peinlich, dass fünf Ressorts die jährliche Gesamtfinanzierung von 300.000 Euro in Frage stellen", so Grosz.

Rückfragen & Kontakt:

BZÖ-Steiermark/Presse

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | BZC0003