Innenministerium stellt klar: Mitwirkungspflicht für AsylwerberInnen erfolgreich

Wien (OTS) - Mit 01.07.2011 wurde die Mitwirkungspflicht für Asylwerberinnen und -werber eingeführt. Diese sieht vor, dass Asylwerberinnen und -werber sich bis fünf Tage nach Antragstellung bei den Erstaufnahmestellen zur Verfügung der Behörden halten müssen.

Ein Vergleich der Zahlen für die Jahre 2010 und 2011 zeigt deutlich die Wirksamkeit dieser Regelung.
Im Jahr 2010 wurden in Österreich 11.012 Asylanträge gestellt. 2.964 Asylwerbende, das entspricht 27%, haben sich dem Verfahren entzogen. Für das Jahr 2011 zeigt sich mit 14.416 Anträgen ein deutlicher Anstieg der Antragszahlen, während die Zahl jener, die sich dem Verfahren entzogen haben, auf 2.367 oder 16% der Antragstellenden gesunken ist. Das entspricht gegenüber dem Vergleichsjahr 2010 einer Reduktion von rund 40%.

Die negative Interpretation einer politischen Partei, die in einer Tageszeitung wiedergegeben wird, und die Wirksamkeit der Mitwirkungsverpflichtung in Frage stellt, ist angesichts dieser Zahlen nicht nachvollziehbar und wird seitens des Innenministeriums klar zurückgewiesen.

Rückfragen & Kontakt:

Bundesministerium für Inneres
Pressesprecher
Karl-Heinz Grundböck, M.A.
Tel.: +43-(0)1-53126-2490
Mobil: +43-(0)664-1836283
karl-heinz.grundboeck@bmi.gv.at
www.bmi.gv.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NIN0002