KV-Finance: Gehälter steigen im Schnitt um 3,5 Prozent

GPA-djp-Heinzl: Engagement und Mobilisierung hat sich bezahlt gemacht

Wien (OTS/GPA-djp/ÖGB) - Nach der gestrigen "Verhandlungen auf Spitzenebene" konnten sich heute die Sozialpartner auf einen Kollektivevrtragabschluss für die etwa 80.000 Beschäftigten des Finance-Sektors einigen. Die kollektivvertraglichen Schemagehälter werden ab 1. April 2012 um 3,1 % plus 9,50 EUR angehoben, maximal jedoch um 150 EUR. Für die unteren Gehaltsgruppen bedeutet dies eine Erhöhung um bis zu 3,76 %. Im Schnitt steigen die Gehälter um 3,5 %. Die Lehrlingsentschädigungen werden um 3,7 % angehoben. Weiters konnte eine Verbesserung bei der Anrechung der Karenzzeiten erreicht werden.++++

"Der vorliegende Abschluss ist ein hart erkämpfter Kompromiss, der insbesondere in den unteren Gehaltsgruppen einen Abschluss deutlich über der durchschnittlichen Inflationsrate des Vorjahres bringt. Ohne die breite Solidarität der Beschäftigten und die Mobilisierungen wäre selbst dieser Abschluss in dieser Qualität nicht möglich gewesen, bedenkt man vor allem die ursprünglichen Forderrungen der Arbeitgeber, die über weite Strecken eine Abgeltung der Inflationsrate verweigerten", zeigt sich der Verhandlungsführer der Angestellten Wolfgang Heinzl letztendlich zufrieden. Weiters gibt es im Sommer Gespräche zur Charta für einen verantwortungsvollen Vertrieb von Finanzprodukten auf Sozialpartnerebene. "Besonderer Dank gilt den BetriebsrätInnen und Beschäftigten, die dem Verhandlungsteam mit außergewöhnlich starker Unterstützung den Rücken gestärkt haben. Dieser Abschluss ist auch ein deutliches Zeichen gewerkschaftlicher Solidarität", so Heinzl.

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