Bundestheaterorganisation: BZÖ-Markowitz: "Nicht in zweierlei Klassen messen"

"Ein Diktat "von oben herab" der Regierung wollen wir nicht mehr haben" - Regierungsparteien stimmten BZÖ-Antrag zu

Wien (OTS) - "In Zukunft werden wir es nicht mehr akzeptieren,
dass die Opposition nur einen "Marginalst-Bericht" von knappen 90 Seiten, die Regierungsparteien aber den vollständigen 600 Seitenbericht bekommen. Trotzdem erwartet man aber von der Opposition, dem Bericht zuzustimmen", kritisierte heute BZÖ-Abgeordneter Stefan Markowitz in seinem Debattenbeitrag.

Aus diesem Grund brachte Markowitz, BZÖ-Mitglied im Kulturausschuss, im Parlament einen entsprechenden Entschließungsantrag ein. Ministerin Schmied wird in diesem ersucht, den Kultursprechern aller Fraktionen ehest bald die vollständige Fassung der rechtlichen Evaluierung des Bundestheaterkonzerns unter Wahrung der Verschwiegenheitspflicht zukommen zu lassen. "Mit diesem Antrag wollen wir erreichen, dass in Zukunft "auf sauberem Wege" Oppositionsarbeit gemacht werden kann", erklärte Markowitz.

"Wir haben nämlich das Recht, den gesamten Bericht zu bekommen, um darüber sachlich diskutieren zu können. Das BZÖ wird diesem Bericht seine Zustimmung erteilen, aber in Zukunft darf nicht mehr in "zweierlei Klassen" gemessen wird. Ein Diktat "von oben herab" der Regierung wollen wir nämlich nicht mehr haben", betonte Markowitz und zeigte sich darüber erfreut, dass bei der Abstimmung im Nationalrat die Regierungsparteien diesem BZÖ-Antrag ihre Zustimmung gaben.

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