Grenzenlos innovativ

In das Erfolgsgeheimnis Innovation wollen die Wirtschaftskammer Kärnten und das steirische innolab besonders Ein-Personen- und Kleinbetriebe einweihen.

Klagenfurt (OTS) - Der laufenden Erneuerung und Weiterentwicklung von Produkten, Dienstleistungen oder betrieblichen Strukturen kommt im härter werdenden Wettbewerb am Hochlohnstandort Europa immer höhere Bedeutung zu: Nur innovative Betriebe werden ihre Marktposition halten und ausbauen können. Deshalb ist Innovation für WK-Präsident Franz Pacher ein Schlüsselfaktor: "Ihre Bedeutung der kleinstrukturierten Kärntner Wirtschaft näherzubringen, ist eines unserer wichtigsten Anliegen."

Unterstützung holt sich die Wirtschaftskammer beim steirischen innolab, der Anlaufstelle für Ideenträger, Erfinder und Kleinunternehmer. Das innolab ist ein Institut der Studienrichtung Innovationsmanagement an der FH CAMPUS 02. Sein Leiter, Andreas Rehklau, bringt die Aufgabenstellung auf den Punkt: "Erfindergeist trifft Unternehmertum - darum geht es." Eine Herausforderung sei es, dass das Thema Innovation noch zu sehr mit Großkonzernen in Verbindung gebracht werde: "Wir arbeiten an der Frage: Was kann ein EPU tun, um innovativ zu sein." Sein Beispiel: Die Konditorei, die erkannt hat, dass die Männer meist nur die Einkäufer und Überbringer von Pralinen, Torten und Kuchen sind, aber selbst kaum konsumieren. "Seitdem die Chefin kleine, relativ teure Leckerbissen mit dunkler Schokolade und Whisky anbietet, greifen auch die Männer zu." Und zwar so, dass man es abends in der Kasse spürt.

Auch in Kärnten hat Präsident Pacher ein griffiges Beispiel parat:
Die Firma Alpina Sicherheitssysteme am Ossiacher See. Der innovative Paradebetrieb stellte ursprünglich Fischernetze her, rüstete in der zweiten Generation auf Tarnnetze für militärische Zwecke um und ist heute Weltmarktführer für hoch belastbare Sicherheitsnetze, mit Kunden wie der Formel 1 und dem Skizirkus. Pacher: "Und ich kenne keinen Beruf, keine Branche, in der es nicht solche Storys gibt."

Die Leistungen der Wirtschaftskammer reichen vom innovationsorientierten Gründerservice und kostenlosen Sprechtagen für die erste Begegnung mit dem Thema Innovation bis hin zum Enterprise Europe Network (EEN), das 600 Partnerorganisationen in 40 Ländern umfasst und somit das größte Servicenetzwerk für Firmen und Forschungseinrichtungen darstellt. Es erschließt europaweit die optimalen Förderungs- und Kooperationsmöglichkeiten, die Wirtschaftskammer Kärnten ist einer von zwölf erfahrenen Partnern in Österreich und aktiv für die heimischen Unternehmen tätig. Das Netzwerk unterstützt u.a. bei der Suche nach Geschäftspartnern und ist auf die Vermittlung von innovativen Technologien und Forschungsergebnissen spezialisiert.

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