RfW-BO Amann: WB- und SWV-Mitglieder im Nationalrat haben die Interessen der Wirtschaft verraten!

Die 18 WB- und SWV-Nationalräte hätten mit ihrem Abstimmungs- verhalten das Recht, sich "Wirtschaftsvertreter" zu nennen, "verwirkt". Sie hätten das "Schröpfpaket" stoppen können.

Wien (OTS) - "Wirtschaftsbund und Sozialdemokratischer Wirtschaftsverband haben die Interessen der Unternehmer in Österreich verraten: Hätten die WB- und SWV-Mitglieder, die auf schwarzen und roten Nationalratsmandaten "sitzen", gestern gegen das Sparpaket gestimmt, wäre der Wirtschaft - aber auch allen Steuerzahlern -dieses "Schröpfpaket" erspart geblieben" so heute RfW-Bundesobmann Fritz Amann.

"Die 18 - angeblichen - Wirtschaftsvertreter von WB und SWV hatten die Chance, das Sparpaket zurück an den Start zu schicken und der Regierung zu zeigen, dass sie ihr Mandat ernst nehmen und nicht nur "Stimmvieh" sind", so Amann. Im Übrigen seien unter diesen 18 Personen auch prominente Wirtschaftskammer-Funktionäre. "Genau dieselben, die in der Kammer zum Beispiel vollmundig Lohnnebenkostensenkungen einfordern. Wenn es darauf ankommt, wie in der gestrigen Abstimmung, beschließen sie genau das Gegenteil:
Massive zusätzliche Belastungen für die Wirtschaft von über 1,6 Milliarden Euro", so Amann.

""Dr. Wirtschaft" und "Mister SPÖVP": Mit ihrem Abstimmungsverhalten haben WB- und SWV-Nationalräte das Recht, sich "Wirtschaftsvertreter" nennen zu dürfen, "verwirkt". Diese Art der politischen Doppelmoral ist nicht zu tolerieren", so Amann. Darüber würden auch PR-Gags wie die Kampagne "Klartext reden", nicht hinweg täuschen. "Statt auf Kosten der Kammermitglieder Gegenvorschläge zum Sparpaket zu bewerben, hätte es gereicht, diese innerparteilich einzubringen und, wenn das nicht fruchtet, gegen diesen "Raubzug" zu stimmen. Das wäre effektiver und kostet nichts", so Amann.

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