• 29.03.2012, 12:01:05
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SJNÖ ad Schulbeginn-Debatte: Wer lernen will, muss ausschlafen

Volle Unterstützung für Unterrichtsstart ab 9 Uhr

St. Pölten (OTS) - Geht es nach der Sozialistischen Jugend
Niederösterreich (SJNÖ) so wäre der Vorschlag von
KURIER-Bildungsexperten Salcher, den Schulbeginn von 8 Uhr auf 9 Uhr
nach hinten zu verschieben, längst gelebte Praxis. "Erwiesenermaßen
ist die Aufnahmefähigkeit von Jugendlichen in den ersten 1-2
Unterrichtseinheiten aufgrund des frühen Schulbeginns stark
eingeschränkt", ist sich SJNÖ-Landesvorsitzender Andreas Beer sicher.

Es sei daher nur konsequent und logisch, im Sinne der SchülerInnen
die Schulglocken eine Stunde später erklingen zu lassen, so Beer
weiter, der festhält: "Für den Lernerfolg ist ausreichend Schlaf ein
entscheidender Faktor und folglich unbedingt zu berücksichtigen. Wir
müssen endlich anfangen, das Bildungssystem aus dem Blickwinkel der
SchülerInnen zu betrachten, um im internationalen Vergleich nicht
noch mehr Boden zu verlieren!" Dazu zähle auch, die Betroffenen bei
ebensolchen Fragestellungen vor allem in die öffentliche Debatte mit
einzubeziehen: "Es ist nicht einzusehen, warum Diskussionen über
Veränderungen im Schulsystem in den seltensten Fällen unter
Miteinbeziehung der SchülerInnen laufen."

"Erst wenn die Jugendlichen wieder gerne in Schule gehen, haben wir
unser Ziel erreicht. Ein elementarer Bestandteil des
Bildungsreformprozesses muss natürlich auch sein, den Schulbeginn
nach hinten zu verlegen", so Beer abschließend.

Rückfragehinweis:
Sozialistische Jugend NÖ, Kastelicg. 2, 3100 St. Pölten, Jakob Winter - Landessekretär, [email protected], www.sjnoe.at, Mobil: 0664 91 49 634

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