SJNÖ ad Schulbeginn-Debatte: Wer lernen will, muss ausschlafen

Volle Unterstützung für Unterrichtsstart ab 9 Uhr

St. Pölten (OTS) - Geht es nach der Sozialistischen Jugend Niederösterreich (SJNÖ) so wäre der Vorschlag von KURIER-Bildungsexperten Salcher, den Schulbeginn von 8 Uhr auf 9 Uhr nach hinten zu verschieben, längst gelebte Praxis. "Erwiesenermaßen ist die Aufnahmefähigkeit von Jugendlichen in den ersten 1-2 Unterrichtseinheiten aufgrund des frühen Schulbeginns stark eingeschränkt", ist sich SJNÖ-Landesvorsitzender Andreas Beer sicher.

Es sei daher nur konsequent und logisch, im Sinne der SchülerInnen die Schulglocken eine Stunde später erklingen zu lassen, so Beer weiter, der festhält: "Für den Lernerfolg ist ausreichend Schlaf ein entscheidender Faktor und folglich unbedingt zu berücksichtigen. Wir müssen endlich anfangen, das Bildungssystem aus dem Blickwinkel der SchülerInnen zu betrachten, um im internationalen Vergleich nicht noch mehr Boden zu verlieren!" Dazu zähle auch, die Betroffenen bei ebensolchen Fragestellungen vor allem in die öffentliche Debatte mit einzubeziehen: "Es ist nicht einzusehen, warum Diskussionen über Veränderungen im Schulsystem in den seltensten Fällen unter Miteinbeziehung der SchülerInnen laufen."

"Erst wenn die Jugendlichen wieder gerne in Schule gehen, haben wir unser Ziel erreicht. Ein elementarer Bestandteil des Bildungsreformprozesses muss natürlich auch sein, den Schulbeginn nach hinten zu verlegen", so Beer abschließend.

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