Nationalrat - Stöger (2): ELGA bietet die Chance auf mehr Qualität im Gesundheitswesen

Spitalsreform: Keine Schließung von Standorten - Für eine flächendeckende Versorgung mit qualitativ hochwertigen Gesundheitsleistungen

Wien (OTS/SK) - Wir brauchen mehr Qualität im Gesundheitswesen.
Das ELGA-Gesetz bietet die Chance dafür. Das betonte Gesundheitsminister Alois Stöger heute, Donnerstag, in einer Fragestunde im Nationalrat. Denn, so der Minister: "Es macht einen deutlichen Unterschied in der Qualität der Behandlung, ob der Arzt weiß, welche Medikamente dem Patienten bisher verschrieben wurden und das Krankenhaus weiß, wie der Patient bisher behandelt wurde." Zur Thematik Spitalsreform machte Stöger einmal mehr deutlich, dass es zu keiner Schließung von Spitals-Standorten kommen werde: "Es geht mir darum, eine gute Versorgung mit Spitalsleistungen flächendeckend sicherzustellen. Und dafür brauchen wir alle Standorte". Es könne allerdings sein, dass sich die Struktur und das Angebot innerhalb der Spitäler verändern werden. ****

Man befinde sich bei ELGA auf Basis einer gültigen 15a-Vereinbarung nun im Prozess der Umsetzung, die Schritt für Schritt erfolge. "Was es noch braucht, ist der Beschluss des ELGA-Gesetzes und das werde ich zügig vorantreiben", betonte Stöger, der die Wichtigkeit und Notwendigkeit der Elektronischen Gesundheitsakte unterstrich: "Wir brauchen ein bundeseinheitliches ELGA-Gesetz, denn Gesundheitsdaten müssen aufgrund ihrer Sensibilität besonders geschützt werden." Der Minister möchte außerdem gesetzlich fixieren lassen, dass die Patientinnen und Patienten Informationen darüber erhalten, wer auf ihre Daten zugegriffen hat.

Für den Minister steht die Sicherstellung von flächendeckender medizinischer Versorgung im Zentrum seiner Arbeit. "Mein Weg ist es hier, Versorgungsmängel sichtbar zu machen und sie dann Schritt für Schritt zu beheben", so der Minister. Als Beispiel nannte er den Kindergesundheitsdialog, mit dessen Hilfe große Verbesserungen in die Wege geleitet werden können.

Der Minister unterstrich, dass Österreich eines der besten Gesundheitssysteme der Welt aufweise. Auch aktuelle Berichte der OECD bestätigen, dass die Menschen in Österreich einen guten und flächendeckenden Zugang zu qualitativ hochwertigen Gesundheitsleistungen haben. Durch das neue Strukturpaket werde es zu keinen Leistungskürzungen für die Versicherten kommen. "Ganz im Gegenteil. Durch das Strukturpaket wird sichergestellt, dass ausreichend Mittel für die Gesundheitsleistungen zur Verfügung stehen", stellte Minister Stöger klar. (Schluss) sv/sc

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