BZÖ-Haubner: Reformbaustelle "Schule" gibt es noch immer!

"Bei der Neuen Mittelschule überwiegt das Positive"

Wien (OTS) - "Wir haben eine Reformbaustelle "Schule" mit einer Schulverwaltung und Schulorganisation, die nach wie vor eine Spielwiese für die Parteipolitik darstellt. In der Schule gilt auch heute noch das Motto: "Der Bund zahlt -und die Länder schaffen an". Auch gibt es noch immer verschiedene Lehrerdienstrechte, kritisierte heute die BZÖ-Bildungssprecherin Abg. Ursula Haubner in ihrem Debattenbeitrag. "Wir brauchen aber im Schulbereich ein großes Reformprogramm und ein Investitionsprogramm mit finanziellen Mittel und neuen Ideen, gepaart mit einer besonderen Qualität des Unterrichts", so Haubner weiter.

Zur Neuen Mittelschule merkte Haubner an, dass das BZÖ dieser neuen Form der Schule zustimmen werde, da "mehr Positives überwiegt". "2006 hat es in Kärnten unter LH Haider die ersten Modellversuche in diese Richtung gegeben, die es auch bis heute noch gibt. Die FPK will das nicht abschaffen, obschon die FPÖ im Parlament eine andere Meinung vertritt", betonte Haubner und hob einige positive Beispiele der Neuen Mittelschule hervor:
- Individualisierung und Differenzierung des Unterrichtes durch Förder- und Leistungsmaßnahmen
- die Möglichkeit des "Teamteachings"
- mehr Autonomie und Verantwortung am Schulstandort
- erstmalige Verpflichtung der Berufsorientierung
- "Ernährung- und Verbraucherbildung" bleibt weiter ein Pflichtfach

"Trotz mancher Schnellschüsse und ohne Evaluierung bietet diese Neue Mittelschule als eine Form des modernen Unterrichtes mehr Chancen für unsere Kinder, in höhere Bildung aufzusteigen, aber auch eine qualifizierte Lehre zu machen. Die Leistungsfähigkeit und die Leistungsbereitschaft wird motiviert, Begabungen werden individuell gefördert und in der Klassengesellschaf helfen die guten Schüler den schwächeren Schülern", erklärte Haubner.

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