21. Wiener Gemeinderat (2)

Fragestunde

Wien (OTS) - Die vierte Anfrage stammte von GR Mag. Wolfgang Jung (FPÖ), hatte die Verkehrssituation im südlichen Bereich von Liesing zum Inhalt, und richtete sich an Vbgmin Mag.a Maria Vassilakou (Grüne). Die angespannte Situation im genannten Bereich, lege vor allem an einer "raumplanerischen Fehlentwicklung" der angrenzenden niederösterreichischen Umland-Gemeinden, da dort 90 Prozent der Wege ausschließlich mit dem KFZ zurückgelegt würden. Der Bau von ca. 650 Wohnungen an der Kaltenleutgebner Straße werde von verkehrsplanerischen Maßnahmen, wie etwa der Errichtung von neuen Ampelanlagen, begleitet. Auch der öffentliche Verkehr werde attraktiviert, erklärte Vassilakou. Aber auch Niederösterreich müsse sich an den Kosten von öffentlichen Anbindungen beteiligen.

Die fünfte Anfrage stammte von GR Christoph Peschek (SPÖ), hatte das "Stadtteilmanagement in Neubaugebieten" zum Inhalt, und richtete sich an StR Dr. Michael Ludwig (SPÖ). Da Neubaugebiete meist an bestehende Stadtteile grenzen würden, kämen Veränderungen auf Infrastruktur, Freiflächen und Kaufkraft in bebauten Stadtgebieten zu. Dabei sei Kommunikation mit BewohnerInnen und Fachleuten wichtig. Das Stadtteilmanagement sei der richtige Schritt, um belebte Stadtteile zu entwickeln. Mit diesem werde permanent informiert, Wissen gesammelt, Kooperationspartner gesucht und Projekte initiiert. Das Stadtteilmanagement werde sich auch auf vorhandene Gebiete konzentrieren. Am Ende des Prozesses müssten neue und alte Stadtteile zusammen wachsen.

Aktuelle Stunde zum Thema "Wiener Qualifikationsplan zur Sicherung von Arbeit und Wirtschaftswachstum"

GRin Mag.a Tanja Wehsely (FH) (SPÖ) erklärte wie wichtig der Wiener Qualifikationsplan sei. Es würden etwa zahlreiche Maßnahmen für junge Menschen gesetzt. Besonders Augenmerk liege dabei auf Qualifikation und Weiterbildung. Die Quote der gering Qualifizierten müsse bis 2015 erheblich gesenkt werden. Der Plan bedeute für Wien die Sicherung von Arbeit und Wohlstand, aber auch "individuelles Weiterkommen". Dabei werde es intensive Kooperationen mit zahlreichen Partnern und Institutionen geben. (Forts.) cwk/bom

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