AktionsGemeinschaft: Forum Hochschule offenbart bildungspolitische Demenz und Realitätsferne der ÖH-Exekutive

Wien (OTS) - Einmal mehr trägt die Bundes-ÖH mit ihrer Präsentation zum Forum Hochschule ihre Aversion gegen Leistung und ihre Realitätsferne österreichweit offen zur Schau. Die regelrechte Wahnwitzigkeit der Forderung nach verpflichtender Berieselung mit Genderthemen in allen Studienrichtungen zeigt sehr deutlich, wie weit entfernt die Exekutive von ernsthafter Interessensvertretung ist. Auch das Abschaffen jeglicher Leistungsstufen offenbart den bildungspolitischen Wahnsinn der ÖH und deutet. "Null und eins ist ein Thema für Informatiker, nicht für die Benotung der Leistung von 300.000 Österreichischen Studierenden", kommentiert Martin Brenner, Bundesobmann der AG und führt weiter aus: "Das Abschaffen der Leistungsbeurteilungen wäre nach dem offenen Hochschulzugang der zweite Schritt, um die österreichische Hochschulpolitik endgültig international lächerlich zu machen."

Warum die ÖH nicht gleich den gratis Master für alle zur Matura fordert, bleibt dem Bundesobmann der AktionsGemeinschaft ein Rätsel. "Geht es nach der ÖH, können Studierende damit rechnen, nicht nur auf den Gängen zu sitzen, sondern künftig gleich über den öffentlich-rechtlichen Rundfunk ihr Einheits-Gender-Studium vorgekaut zu bekommen - jegliche Leistungsüberprüfung natürlich ausgeschlossen.", resümiert Brenner die Einstellung der ÖH.

Lukas Volker, bildungspolitischer Referent der AG und bis vor kurzem Vorsitzender der ÖH Leoben, stellt sich vor allem die Frage, warum so viel Altes und nichts Neues umgesetzt wurde: "Vieles darin, wie etwa die Mitgestaltung der Lehrveranstaltungen durch Studierende gilt bereits gesetzlich. Nur weil sich die ÖH-Funktionäre an der Uni Wien mit unwichtigeren Themen wie dubiosen Cafebetrieben und politischer Repression auseinandersetzten, bedeutet dies nicht, dass es anderswo nicht bereits seit Langem funktioniert." Die ÖH-Bundesvertretung ist gut damit beraten, bei ihren Lagebeurteilungen über den Tellerrand der Uni Wien hinauszublicken. Denn das Gros der Univertretungen leistet tolle Arbeit und ist in Prozesse an den Unis konstruktiv eingebunden.

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