AK 2: Schluss mit der Abzocke bei Sprit!

Klare Regeln gegen Preistreiber gefordert

Wien (OTS) - Die Preise für Sprit sind auf einem Höchststand. "Pendler müssen jetzt um rund 330 Euro mehr zahlen als noch vor zwei Jahren. Und viele sind auf ihr Auto angewiesen und können gar nicht umsteigen", sagt AK Präsident Herbert Tumpel. "Die Preisexplosionen bei Sprit müssen gestoppt werden", verlangt Tumpel den preistreibenden Spekulanten endlich einen Riegel vorzuschieben und eine strenge Überprüfung des Treibstoffmarktes in Österreich und in Europa.

Konkret verlangt die AK:

+ Spekulationen unterbinden: Die Regierung muss sich auf EU-Ebene für Maßnahmen gegen Spekulationen auf den Rohstoffmärken einsetzen, vor allem auf dem Ölmarkt. Denn von den hohen Preisen profitieren die Spekulanten und die Mineralölkonzerne. Sie verzeichnen Rekordgewinne, weil sie das Rohöl günstig fördern, aber die teuren Weltmarktpreise weiterverrechnen. Die Zeche zahlen die AutofahrerInnen. Deshalb fordert Tumpel einen europäischen Schulterschluss gegen die Spekulation auf den Ölmärkten.

+ Die Wettbewerbsbehörde soll rasch den österreichischen Treibstoffmarkt genau unter die Lupe nehmen - beim Mineralölmarkt im Allgemeinen und bei den Autobahntankstellen im Speziellen. Auch die EU Kommission soll sich den Spritpreismarkt vorknöpfen.

+ Sprit-Preisbildung untersuchen: Die EU-Kommission muss die Preisbildung bei Rohöl und Sprit prüfen. Die AK hat die EU schon wiederholt aufgefordert, den europäischen Mineralölmarkt zu untersuchen.

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