AK warnt Mineralölmultis:Senkt den Spritpreis! 1

AK Treibstoffpreis-Analyse zeigt: Preise bei Sprit explodiert

Wien (OTS) - Sprit ist so teuer wie nie zuvor: Die Preise erleben einen Höhenflug, der sogar die Rekordwerte vom Sommer 2008 übertrifft. Diesel ist gegenüber dem Vorjahr um 7,5 Prozent (zehn Cent pro Liter) teurer, Eurosuper um 9,3 Prozent (12,7 Cent). Das zeigt die aktuelle AK Treibstoffpreis-Analyse bei rund 1.500 Tankstellen in ganz Österreich. "Die Preistreiberei muss ein Ende nehmen", fordert AK Präsident Herbert Tumpel. "Wir befürchten, dass die Mineralölmultis zu Ostern erneut die Preisschraube nach oben drehen. Eine Preiserhöhung von nur einem Cent pro Liter belastet alle Autofahrer mit rund 300.00 Euro am Tag. Ich appelliere an die Mineralölkonzerne, den AutofahrerInnen zu Ostern keine faulen Eier ins Nest zu legen!"

Die AK Treibstoffpreis-Analyse zeigt: Diskonter sind nach wie vor günstiger als Markentankstellen. Im österreichweiten Durchschnitt sind Diskonttankstellen um rund ein Cent pro Liter billiger als Markentankstellen. Die lokalen Unterschiede können sehr groß sein:
Wer etwa im ersten Bezirk in Wien zum Diskonter statt zur Markentankstelle fährt, kann sich bis zu 17 Cent pro Liter sparen. "Für eine 60-Liter-Tankfüllung sind somit Ersparnisse bis zu zehn Euro drinnen", rechnet AK Energie-Experte Dominik Pezenka vor.

Bevor die Preisralley begann, kostete Diesel zum Beispiel im März 2010 durchschnitt-lich 1,077 Euro pro Liter. "Im Vergleich dazu zahlen Autofahrer jetzt um 22 Euro für eine Tankfüllung mehr als noch vor zwei Jahren", rechnet Pezenka vor. "Die Preiserhöhungen sind ganz bitter für die Pendler - viele sind auf ihr Auto angewiesen." So zahlt ein Pendler für den täglichen Weg in die Arbeit (35 Kilometer in eine Richtung) jetzt um 330 Euro mehr im Jahr als noch vor zwei Jahren.

Für jene, die jetzt in den Osterurlaub aufbrechen, hat Pezenka Tipps parat:
1 "Wenn möglich, meiden Sie Autobahntankstellen", rät Pezenka.
An den Autobahntankstellen ist Diesel im Durchschnitt um 9,4 Prozent teurer als an Stra-ßentankstellen, Eurosuper um 9,1 Prozent.

2 "Achten Sie auf das Bundesland, in dem Sie tanken", sagt Pezenka. In Vorarlberg und Tirol muss man mit besonders hohen Spritpreisen rechnen - dort haben die Durchschnittspreise für Eurosuper sogar die magische 1,500 Euro-Grenze über-schritten. Österreichweit vergleichsweise günstig liegen die Durchschnittspreise in Nie-derösterreich und der Steiermark.

3 "Achtung, im Ausland kann es noch teurer sein", warnt Pezenka.
In den benachbarten Grenzregionen ist Sprit nur in Slowenien günstiger. In Deutschland, der Schweiz und insbesondere Italien ist Tanken zum Teil beträchtlich teurer.

4 "Vergleichen mit dem Spritpreis-Rechner", empfiehlt Pezenka.
Die günstigsten Tankstellen können schnell mit dem Spritpreisrechner der E Control (www.spritpreisrechner.at) gefunden werden.
SERVICE: Die AK Treibstoffpreis-Analyse unter www.arbeiterkammer.at (Forts.)

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