FPÖ-Neubauer: Alpini Spektakel in Bozen provoziert Südtiroler Bevölkerung mit italienischer Kriegsflagge!

Südtirol finanziert diese Schande mit 900.000 Euro Steuergeld!

Wien (OTS) - Der Alpini-Aufmarsch, der vom 11.-13.Mai 2012 in
Bozen stattfinden wird und den sich die Südtiroler Landesregierung insgesamt 900.000 Euro Steuergeld kosten lässt, wirft bereits seine unrühmlichen Schatten voraus. "Nach dem nun vorliegenden Programm, beabsichtigt der Veranstalter, den Alpini-Aufmarsch zu einer reinen Provokation der Südtiroler Bevölkerung werden zu lassen, um den Südtirolern richtig zu demonstrieren, wer hier im südlichen Tirol "Herr im Haus" ist!", sagte heute der freiheitliche Südtirol-Sprecher, NAbg. Werner Neubauer. 150.000 federnbewehrte Alpini-Geßler-Hüte werden das Stadtbild Bozens nämlich gar mit der italienischen "Kriegsflagge" "beleben.

In den letzten Wochen hat die Alpini-Vereinigung ANA keine Gelegenheit ausgelassen, um zu betonen, dass der Alpini-Aufmarsch kein nationalistisches Spektakel sei, sondern vielmehr ein "Treffen von alten Freunden", die sich hauptsächlich als Bergretter sehen und im Katastropheneinsatz tätig gewesen seien. Nunmehr zeigt der Programmablauf ein völlig anderes Bild: Auf dem Platz des "4. November" wird der Kriegsflagge Italiens gehuldigt werden, unter welcher in der Vergangenheit viele geleugnete und vertuschte Kriegsverbrechen begangen wurden. So verherrlichte und verharmloste die italienische faschistische Kriegspropaganda den grausamen Kolonial-Vernichtungskrieg der italienischen Armee gegen die einheimische Bevölkerung in Abessinien.

Wie der Tiroler Informationsdienst in einer Aussendung berichtet, lautet die Bildunterschrift: "Alle Gebiete des Imperiums sind nun besetzt. Die unterworfene Bevölkerung grüßt die Trikolore." So ähnlich, meinen wohl die Veranstalter des Alpini-Spektakels, sollte nun auch die Südtiroler Bevölkerung die ankommende italienische Kriegsflagge unterwürfig begrüßen und ihr zujubeln.

"Ich frage nun die im Parlament vertretenen Südtirol-Sprecher, warum sie diesem widerlichen Spektakel einfach zusehen und nicht den Mut haben, dagegen endlich entschieden aufzutreten", so Neubauer. In einer dringlichen Anfrage hat Neubauer nochmals an alle zuständigen Bundesminister den dringlichen Rat deponiert, im Sinne der Schutzmachtfunktion gegenüber der deutschen und ladinischen Bevölkerung in Südtirol, alles erdenklich Mögliche zu unternehmen, um Abordnungen der Republik Österreich von diesem Spektakel genau so fern zu halten, wie etwa Einheiten oder Abordnungen des österreichischen Bundesheeres oder der Exekutive.

"Es wäre ein Akt der Würdelosigkeit, sollten Vertreter Österreichs hinter einer italienischen Kriegsflagge marschierend, vielleicht noch an faschistischen Denkmälern salutierend, an dieser Veranstaltung teilnehmen. Das müssten sie dann den durch den Mussolini-Faschismus geschundenen Menschen Südtirols einmal erklären", so Neubauer abschließend.

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