Lichtenecker fordert mehr Mittel für Forschung und Wissenschaft

Grüne: Kein Verständnis für kurzsichtige Budgetpolitik der Regierung

Wien (OTS) - "Die Österreichische Bundesregierung verkennt die Bedeutung von Forschung und Wissenschaft für den heimischen Wissens-und Wirtschaftsstandort sowie für den österreichischen Arbeitsmarkt. Wie sonst sind die massiven Finanzierungslücken zur Umsetzung der Forschungsstrategie im Budget für Forschung und Wissenschaft bis 2016 zu erklären", kritisiert Ruperta Lichtenecker, Wirtschafts- und Forschungssprecherin der Grünen und Vorsitzende des Ausschusses für Forschung, Innovation und Technologie im Parlament.

"Die Regierung vergisst, dass die heutigen Investitionen in Forschung, Wissenschaft und Universitäten die Arbeitsplätze von Morgen sichern", stellt Lichtenecker fest.

Für diese so notwendigen Zukunftsinvestitionen sieht das Budget ab 2013 kaum mehr Geld vor. Schlimmer noch, gemäß der Inflationsprognose des Wirtschafsforschungsinstituts (1,9 bis 2,3 Prozent/Jahr) ist über die gesamte Konsolidierungsperiode bis 2016 mit realen Rückgängen bei der Finanzierung von Forschung und Wissenschaft zu rechnen.

"Die Regierung vergibt hier leichtsinnig die Chance, die Innovationskraft und den Wissensstandort Österreich zu stärken. Denn eines muss trotz erforderlicher Konsolidierung klar sein: Wer heute nicht in Forschung und Innovation investiert, gefährdet mittelfristig Arbeitsplätze in Österreich. Daher fordern wir Grüne eine rasche, reale Aufstockung der Mittel für Forschung, Wissenschaft und Universitäten", betont Lichtenecker.

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