Kräuter: "Rumpold-Stilzchen Strache" mitverantwortlich für Sittenverfall

Schwarzgeld, Steuerhinterziehung und Steuerschulden bekämpfen

Wien (OTS/SK) - SPÖ-Bundesgeschäftsführer Günther Kräuter forderte im Rahmen seiner heutigen Parlamentsrede massive Anstrengungen zur Bekämpfung von Schwarzgeldtransfers, Steuerhinterziehung und Steuerschulden. Laut Schätzungen von Nationalbankpräsident Claus Raidl würden 16 bis 20 Milliarden Schwarzgeld in der Schweiz bunkern, der Linzer Ökonom Friedrich Schneider rechne heuer mit 4 Milliarden Euro Steuerbetrug und rund 7 Milliarden seien an Steuerschulden festzustellen. Kräuter: "Für den Verfall der Sitten und der Steuermoral sind Protagonisten wie die FPÖ-Politiker Grasser, Meischberger und Rumpold, die verschiedenste Spitzenpositionen in der FPÖ innehatten, hauptverantwortlich. FPÖ-Obmann Strache wiederum sei seinerzeit mit Rumpold in enger Firmenverflechtung tätig gewesen, just in der Zeit, als mehr als 760.000 Euro via Eurofigher-Lobbyist Gernot Rumpold zur FPÖ gelangt seien. Nachdem Strache in seiner Rede versucht hat, einen "Pippi-Langstrumpf"-Vergleich mit der Finanzministerin zu platzieren, konterte Kräuter mit dem Hinweis, dass es nun - frei nach den Gebrüdern Grimm - nicht mehr möglich sei, dass sich Strache nach dem Motto: "Ach wie gut, dass niemand weiß, dass ich Rumpold-Stilzchen heiß" seiner Verantwortung entzieht. **** (Schluss) sc/bj/mp

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