Von österlichem Brauchtum, ökologischer Fisch-Produktion und "aktivem Altern" in der Landwirtschaft

TV-Magazin "Land und Leute" am Samstag, 7. April in ORF 2

St. Pölten (OTS) - Das sind die Themen der kommenden "Land und Leute"-Ausgabe vom Samstag, 7. April 2012 in ORF 2:

* Selbstbestimmung im Alter.
Für viele Landwirte bedeutet das Ende ihrer aktiven Zeit bzw. die Hofübergabe eine Umstellung, die auch mit Isolations- oder Nutzlosigkeitsgefühlen verbunden ist.
Wie man im Alter aber selbstbestimmt und sinnerfüllt leben kann, das erfahren Altbäuerinnen und Altbauern im Rahmen von Aktiv-Erholungswochen der Sozialversicherungsanstalt der Bauern. Dort wird den Senioren ein breitgefächertes und abwechslungsreiches Programm mit vielen Tipps und Anregungen angeboten.

*Heimische Fisch-Produktion.
In Niederösterreich besteht großes Potential, um nachhaltig und umweltgerecht hochwertige Speisefische zu züchten, wie eine aktuelle Studie des Landes zeigt: Gutes Wasser ist in ausreichender Menge vorhanden, womit die heimische Produktion gesteigert und auf ökologisch bedenkliche Importe verzichtet werden könnte - eine Reportage aus Lunz am See.

*Österliches Kunsthandwerk.
Das Anwesen von Georg und Sieglinde Sperl befindet sich mitten im Kobernaußerwald in der Nähe von St. Johann am Walde in Oberösterreich. Dort fertigt das Paar bäuerliche Kunstgegenstände zu fertigen. Was die Eltern vor 60 Jahren mit Christbaumschmuck und Adventkränzen begonnen haben, hat sich inzwischen zu einem ansehnlichen Ganzjahresbetrieb entwickelt. In diesen Tagen sind die traditionellen Palmbuschen sowie österliches Kunsthandwerk sehr gefragt.

*Ratschen für Groß und Klein.
Zwischen Gründonnerstag und der Osternacht kommen an Stelle der festlichen Glocken vielerorts die Osterratschen zum Einsatz. Damit dieser alte Brauch nicht in Vergessenheit gerät, hat der steirische Ratschenbauer Franz Ederer begonnen, eine Reihe alter Modelle nachzubauen und in Kursen das Interesse am Ratschenbau zu wecken -wie vor kurzem auch in der Volksschule von St. Radegund bei Graz.

*Traditionelles Fackelschwingen.
Im kleinen Kärntner Dorf Gösseling werden in der Osternacht brennende Riesenfackeln über Felder, Wiesen und Fluren getragen, damit diese von Hagelschäden verschont bleiben und gute Ernte bringen. Schon Wochen davor werden dafür die richtigen Baumstämme ausgewählt, Fichten von ca. 6m Länge zusammengetragen und am Dorfplatz sorgfältig mit harzigen Kienspänen gespickt. In der Nacht von Karsamstag auf Ostersonntag findet schließlich ein spektakuläres Fackelschwingen statt: Minutenlang kreisen die Fackelträger die brennenden Baumstämme über dem Kopf, während um Gottes Segen gebetet wird.

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