Qualitätsschub bei der Behandlung von Wundpatienten

52 neue "Wundmanager" in Wien - Intensive Aus- und Fortbildung von Ärztinnen und Ärzten

Wien (OTS) - Mit Unverständnis reagiert die Ärztekammer auf die heute erhobene Anschuldigung der Österreichischen Gesellschaft für Wundbehandlung, wonach die Wiener Gebietskrankenkasse das Honorar für Wundbehandlungen stoppe. Tatsächlich gebe es auch weiterhin bestehende Positionen im Honorarkatalog, nach denen die niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte honoriert würden. Damit sei eine flächendeckende extramurale Versorgung bei Wundbehandlungen nach wie vor gesichert, betonte der Obmann der Kurie niedergelassene Ärzte und Vizepräsident der Ärztekammer für Wien, Johannes Steinhart. ****

Lediglich das Pilotprojekt hinsichtlich einer optimalen Vernetzung zwischen Spital und extramuralem Bereich laufe nun aus. Laut Steinhart würden die dabei gewonnenen Erkenntnisse mit der Wiener Gebietskrankenkasse in den nächsten Wochen erörtert und gegebenenfalls in strukturelle Verbesserungen überführt.

Ähnlich wie die Gebietskrankenklasse bedauert auch Steinhart den Umstand, dass nicht mehr niedergelassene Ärztinnen und Ärzte am Piloten teilgenommen haben. Er weist aber auch darauf hin, dass im vergangenen Jahr insgesamt 52 Ärztinnen und Ärzte im Rahmen des Pilotprojets zu sogenannten Wundmanagern ausgebildet wurden, "was einen enormen Qualitätsschub in der Bundeshauptstadt bei der fachgerechten Versorgung von Wunden im niedergelassenen Bereich bedeutet". (hpp)

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