"Eco" mit Kassastürzen und Zinsen-Checks

Am 29. März um 22.30 Uhr in ORF 2

Wien (OTS) - Angelika Ahrens präsentiert das
ORF-Wirtschaftsmagazin am Donnerstag, dem 29. März 2012, um 22.30 Uhr in ORF 2 mit folgenden Beiträgen:

Kassasturz: die umstrittenen Geldquellen der österreichischen Parteien

Demokratie kostet Geld. Österreichs politische Parteien zapfen deshalb praktisch alle Geldquellen an, die sich anbieten. Sie finanzieren sich aus Mitgliedsbeiträgen, Spenden, Zuwendungen naher Organisationen wie Kammern, Vereinigungen oder Gewerkschaften, über "Parteisteuern" von Mandataren bis zur Parteienfinanzierung von Bund, Ländern und Gemeinden. Rund 300 Millionen Euro machen die Gesamteinnahmen der Parteien aus. Offensichtlich, so zeigt es der heftige Schlagabtausch rund um den Korruptions-Untersuchungsausschuss, sind bestimmte Quellen jedoch besonders anfällig für politische Korruption. Wobei nicht die staatliche Parteienfinanzierung aufregt, sondern Intransparenz und praktische Handhabung bei der Finanzierung des Systems. "Eco" zeigt anhand konkreter Zahlen, wie sich die einzelnen Parlamentsparteien und ihre Parteiakademien offiziell finanzieren - und welche Graubereiche demnächst verschwinden könnten.

Kampf den Steuerbetrügern: Stärken und Schwächen der neuen Finanzpolizei

Eine "Aktion scharf" jagt derzeit die andere. Die neue - seit einem Jahr aktive - Finanzpolizei ist auf der Suche nach Steuerbetrügern -mit Schwerpunktkontrollen, Razzien und Sondereinsätzen. Illegale Beschäftigungen von Ausländern werden abgestraft, Umsatzsteuerbetrügereien angezeigt, Abgabenhinterziehungen bei Autos von Scheinfirmen aufgedeckt oder illegales Glücksspiel aufgespürt. Manchmal wird gleich an Ort und Stelle abkassiert, insgesamt wurden im Vorjahr 24 Millionen Euro durch Sofortpfändung sichergestellt. "Eco" war bei einem Großeinsatz der Finanzpolizei mit dabei und geht der Frage nach, wo - trotz guter Organisation - die Finanzpolizei an ihre Grenzen stößt.

Zinsen-Check: schlechte Zeiten für zinsbewusste Sparer

Sicherheit ist Trumpf, gerade in Zeiten wie diesen. Doch das bedeutet momentan auch, dass Sparer schlechte Zeiten durchmachen. Das vorherrschende niedrige Zinsniveau verheißt nämlich nichts Gutes für Anleger, die auf Nummer sicher gehen wollen. Maximal 2,75 Prozent gibt es für ein Kapitalsparbuch bei einjähriger Bindung; gestandene Großbanken bieten gerade einmal 2 Prozent. "Eco" zeigt auf, wie bei sicheren Anlagen die Zinsen mit der Laufzeit ansteigen. Wobei auffällt, dass die "kleinen Staatsanleihen" mit Haftung der Republik, Einlagen bei www.bundesschatz.at, sogar bei zehn Jahren Bindung nicht mehr abwerfen als 2,85 Prozent brutto pro Jahr.

Ohne Job: warum Spaniens Jugendliche keine Arbeit finden

Nirgendwo in Europa ist die Situation auf dem Arbeitsmarkt so aussichtslos wie in Spanien. Jeder fünfte Spanier ist derzeit ohne Job, bei den Jugendlichen ist es sogar jeder zweite. Ein trauriger Rekord in der gesamten EU. Nach einem unbeschreiblichen Bauboom platzte die Immobilienblase und die Wirtschaft stürzte ab. Hunderttausende Arbeitsplätze wurden vernichtet. Nun aber verhindern die hohe Staatsverschuldung und der Zwang zum Sparen, dass die Regierung gegensteuern kann. Der Sozialstaat ist überfordert. "Eco" berichtet über die dramatische Situation der Jugendlichen und die Aussichten, die durch die schwache Wirtschaftsentwicklung in Europa getrübt sind.
Ein Bericht von Josef Manola.

Die Sendung ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage auf der Video-Plattform ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) als Video-on-Demand abrufbar.

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