Vassilakou, Blum: Radfrühling 2012 hat begonnen - Radwegbauprogramm 2012 präsentiert

Jetzt Radsicherheits-Checks durchführen - Förderung für Radabstellanlagen wird verlängert

Wien (OTS) - Radfahren liegt international voll im Trend, auch in Wien steigen immer mehr Menschen auf das Fahrrad. Im Jahr 2011 hat es in Wien im Vergleich zum Vorjahr einen Zuwachs von 20 Prozent gegeben. Mittlerweile werden in Wien sechs Prozent der Wege mit dem Fahrrad zurückgelegt, Tendenz steigend. Die Infrastruktur für Radfahrerinnen und Radfahrern wird auch im Jahr 2012 weiter ausgebaut. Neu aufgelegt wird auch die Radkarte, die am Bike-Festival von 31. März bis 1. April am Stand der Stadt Wien erhältlich sein wird. Am 1. April wird auch die von der Stadt Wien initiierte Radparade rund um den Ring stattfinden.

"Die Strategie der Stadt Wien zur Förderung des Radverkehrs verfolgt zwei Stoßrichtungen: Zum einen geht es um den Ausbau der Fahrradinfrastruktur, zum anderen geht es darum, immer mehr Menschen dazu zu motivieren, auf das Rad umzusteigen. In Wien ist jeder zweite zurückgelegte Weg kürzer als fünf Kilometer. Das Potenzial für mehr Radverkehr ist also groß und die Richtung stimmt. Einem echten Radboom in der Stadt steht eigentlich nichts mehr im Wege", so Wiens Vizebürgermeisterin und Verkehrsstadträtin Maria Vassilakou. In diesem Jahr geht die Stadt Wien 24 Bauprojekte an, um das Angebot an Radfahranlagen in der Stadt weiter zu verbessern. Hervorzuheben ist der weitere Ausbau des Äußeren Ringradwegs im Bereich des Parlaments, das Projekt Kagraner Radweg im 22. Bezirk und die neu errichteten Radfahranlagen rund um den künftigen Wiener Hauptbahnhof.

"Es geht uns mit dem Bauprogramm insbesondere darum, wichtige Lückenschlüsse zu schaffen und das Angebot an Radfahranlagen weiter zu verbessern. Besonders durch den Äußeren Ringradweg erhoffen wir uns eine Entlastung für den meistbefahrenen Radweg der Stadt, dem Ring. Aber auch in den Flächenbezirken wollen wir weitere Verbesserungen erreichen. Dort ist der Radanteil schon jetzt höher als im Wiener Durchschnitt", so Vassilakou. Das Rad eingesetzt als Alltagsverkehrsmittel stellt einen wesentlichen Beitrag für mehr Klimaschutz und für weniger Feinstaub in der Stadt dar. Zusätzlich wird das Förderprogramm der Stadt für Radabstellanlagen verlängert.

Der Wiener Radverkehrs-Beauftragte Martin Blum: "Spätestens jetzt ist es an der Zeit, das Rad wieder aus dem Keller zu holen und auf Vordermann zu bringen. Also Bremsen und Licht testen, die Kette ölen und losfahren. Wir empfehlen einen Check bei ihrer Radhändlerin, bei ihrem Radhändler. Neben dem Ausbau der Fahrradinfrastruktur ist es uns wichtig, die Radfahrerinnen und Radfahrer mit Informationen zu versorgen. Deshalb sind wir auch heuer am Bike-Festival am Rathausplatz vertreten", so Blum.

Radkarte 2012 ist da

Am 31. März ist es wieder so weit. Die neue Radkarte für Wien erscheint pünktlich zum Bike- Festival am Rathausplatz. Die Karte bietet eine Übersicht über die Radverkehrsanlagen in der Stadt. Die Radkarte 2012 ist am Stand der Stadt Wien gratis erhältlich. Die Radkarte erscheint seit vielen Jahren und erfreut sich größter Beliebtheit unter den Wiener Radlerinnen und Radlern.
Infos zu Radfahren am Stand der Stadt Wien
Die Stadt Wien und die Radagentur sind auch heuer am Bike-Festival mit einem großen Stand vertreten. Es gibt eine neu gestaltete Ausstellung zu wichtigen Infos rund ums Radfahren in Wien. Außerdem können Sie mit dem Radverkehrs-Beauftragten der Stadt Martin Blum und anderen Expertinnen und Experten ins Gespräch kommen.

Radparade heuer wieder am Ring

Am Sonntag, den 1. April um 12 Uhr findet heuer zum zweiten Mal die RadpaRADe rund um den Ring statt. Diesmal werden sogar zwei Runde gefahren. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer bekommen ein Geschenk, dass ihnen ein Lächeln ins Gesicht zaubern wird. "Radfahren bedeutet Lebensfreude. Die wollen wir den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der heurigen RadpaRADe schenken", so Blum.

Radagentur Wien

Martin Blum ist seit November 2011 Radverkehrsbeauftragter der Stadt Wien. Ziel der Radagentur ist es, den Radverkehr in Wien zu erhöhen. Die Radagentur Wien ist auch eine Schnittstelle der verschiedenen Interessensgruppen rund um den Radverkehr in Wien.

Rückfragen & Kontakt:

Andreas Baur
Mediensprecher Vzbgm. Maria Vassilakou
andreas.baur@wien.gv.at
0664 831 74 49

Christian Rupp
Radagentur Wien
Öffentlichkeitsarbeit und Events
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Tel.: +43 1 4000 49903
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