KONSUMENT: Energiesparende Spotlampen im Test - LED punktet

LED überzeugen hinsichtlich Lebensdauer und Energieeffizienz - Verbesserungsbedarf bei Farbwiedergabe

Wien (OTS/VKI) - Energiesparende Lampen sind mittlerweile allgegenwärtig. Auch bei Spotlampen - die allerdings nicht unter die EU-Verordnung fallen - werden energiesparende LED- oder Kompaktleuchtstofflampen als Alternative zu den stromfressenden Halogenglühlampen angeboten. Können diese überzeugen? Teils ja. Im Vergleich der drei Systeme liegen LED-Lampen voran. Vier von 18 getesteten Lampen (Halogen-, LED-, Kompaktleuchtstofflampe) erhielten eine "gute" Bewertung, davon drei LEDs und eine Energiesparlampe. Lediglich in der Farbwiedergabe sind Halogenglühlampen den LEDs noch überlegen. Die Kompaktleuchtstofflampe - oder "Energiesparlampe" -ist aufgrund ihrer Bauweise hingegen nur bedingt als Spotlampe geeignet. Ihr Licht lässt sich kaum bündeln. Nähere Details zum Test gibt es auf www.konsument.at sowie ab dem 29.3. im April-KONSUMENT.

Bei einigen Kompaktleuchtstofflampen war im Test keine Spotwirkung erkennbar (z.B. Philips Downlighter R50 SES mit Schraubgewinde). Auch in puncto Lebensdauer enttäuschten diese: Vier von fünf überstanden die Testphase von 4.000 Stunden nicht; nur einer gelang dies - der Billiglampe von Ikea, die insgesamt vergleichsweise gute Ergebnisse erzielte. Auch der Faktor Kostenersparnis kommt hier weniger zum Tragen: Bei guten LED-Lampen lagen die Stromkosten zwischen 3,50 und 9,70 Euro (Brenndauer von 4.000 Stunden für eine Spotlampe mit 250 Lumen), bei Kompaktleuchtstofflampen zwischen 7,20 und 15,20 Euro, bei Halogenlampen wiederum zwischen elf und 25,80 Euro.

Obwohl es sich bei den LEDs noch um eine in Entwicklung befindende Technologie handelt, kommen diese auch heute schon als energieeffiziente Alternative zu Halogenstrahlern infrage. Von einer Ausnahme abgesehen, liegen sie in der Endabrechnung immer voran, den höheren Preis machen sie durch die längere Lebensdauer wett. Nur in einem Punkt sind die Halogenglühlampen den LEDs noch immer überlegen:
in der Farbwiedergabe.

Spots fallen nicht unter die "Verbots"-Regelung

Im Gegensatz zu herkömmlichen Lampen, die ihr Licht in alle Richtungen strahlen, gibt es für Spots derzeit noch keine EU-Verordnung. Es bestehen daher keine Vorschriften für die Kennzeichnung: Daher finden sich auch nur bei zwei Produkten halbwegs brauchbare Informationen zu Helligkeit, Schaltfestigkeit oder Ähnlichem. Die fehlende EU-Verordnung hat aber auch ihr Gutes: Spots fallen nicht unter die "Verbots"-Regelung, Halogenspots werden somit - voraussichtlich - auch nach dem 1. September 2016, wenn das Aus für Lampen der Energieklasse C kommt, noch auf dem Markt erhältlich sein.

Details zum Test gibt es auf www.konsument.at sowie ab dem 29.3. im April-KONSUMENT.

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