FPÖ: Belakowitsch-Jenewein fordert bessere Kontrolle von Kinderheimen

Heimkinder nicht ins Ausland abschieben!

Wien (OTS) - Die Gewalt an Heimkindern wird zur unendlichen Geschichte. Jetzt wurde bekannt, dass österreichische Heimkinder im Ausland misshandelt werden. Der Vorarlberger Jugendanwalt Michael Rauch berichtet von massiven Kontrollmängeln bei der Auslandsunterbringung von österreichischen Kindern. "Das beweist, dass die Probleme in Heimen keine historische Problematik sind, wie uns das die SPÖ gerne weis machen will, sondern sehr wohl auch ein Problem der Gegenwart darstellen", meint die freiheitliche Gesundheitssprecherin NAbg. Dagmar Belakowitsch-Jenewein. Man könne nur hoffen, dass diesen Kindern Glauben geschenkt wird und ihre Erzählung nicht wieder von irgendeinem "Experten" ins "Reich der schlimmen Kinderphantasien" verschoben werde.

"Wie viel Leid muss noch ans Tageslicht kommen, bis sich die Regierung zu einer Heimreform durchringt, die Licht ins seelische Dunkel der Kindesunterbringung bringt? Viele dieser Heime, aber auch so manche Pflegefamilie, stellen abgeschlossene Systeme dar, wo so gut wie nie überprüft wird, was sich da wirklich hinter verschlossen Türen abspielt", kritisiert Belakowitsch-Jenewein.

Österreich habe genug Platz, um tausende Asylwerber aufzunehmen und menschenwürdig unterzubringen, so Belakowitsch-Jenewein: "Aber für unsere Kinder haben wir anscheinend keinen Platz in unserem Land, sie werden nach Polen, Griechenland, ja bis ins südliche Afrika verschickt. Nach dem Motto: Wennst schlimm bist, kommst nach Namibia!"

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