VCÖ-Mobilitätspreis sucht vorbildhafte Wiener Mobilitätsprojekte

VCÖ: Klimafreundliche Mobilität verringert Kosten für Wiener Haushalte - Kooperation mit Stadt Wien und ÖBB-Postbus

Wien (OTS) - Die Wienerinnen und Wiener sind im Österreich-Vergleich am umweltfreundlichsten, energieeffizientesten und kostengünstigsten mobil, so eine aktuelle VCÖ-Studie. Der VCÖ hat heute mit Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou und ÖBB-Postbus den VCÖ-Mobilitätspreis Wien gestartet. Gesucht sind innovative Mobilitätsprojekte aus Wien.

"Wir stehen im Verkehrsbereich in den kommenden Jahren vor großen Herausforderungen. Damit diese bewältigt werden können, braucht es Innovationen, Vorreiter und gute Ideen. Deshalb starten wir heute den VCÖ-Mobilitätspreis Wien", erklärt VCÖ-Sprecher Christian Gratzer. Der VCÖ-Mobilitätspreis Wien steht heuer unter dem Motto "Nutzen nachhaltiger Mobilität". Gesucht sind vorbildhafte Mobilitätsprojekte, die den Energieverbrauch und die Umweltverschmutzung durch den Verkehr verringern.

"Der Mobilitätspreis Wien des VCÖ hat aus meiner Sicht vor allem einen großen Nutzen: Er bittet die Avantgarde in Sachen Mobilität, Infrastruktur und Zukunftsideen vor den Vorhang und gibt damit wichtige Impulse, auch für Politik und Verwaltung", ruft Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou zur Teilnahme auf. Am VCÖ-Mobilitätspreis Wien können Betriebe und Unternehmen, Bezirke, Fachhochschulen, Universitäten, Schulen, Organisationen und Vereine mit umgesetzten Projekten teilnehmen. Privatpersonen, Studierende, Schülerinnen und Schüler können sich auch mit Projektideen beteiligen.

Der VCÖ-Mobilitätspreis Wien wird in Kooperation mit der Stadt Wien und dem ÖBB-Postbus durchgeführt. "Aufgrund der steigenden Spritpreise setzen die Kunden immer mehr auf öffentliche Verkehrsmittel und damit sparen sie zweimal, einmal bei der Reduktion der Emissionswerte und zum Zweiten bares Geld. Ziel der ÖBB-Postbus GmbH ist es, die Mobilität noch klimafreundlicher zu gestalten, daher investieren wir viel in die Entwicklung neuer Technologien und Konzepte", so Regionalmanager Alois Ometzberger.

Einreichunterlagen zum VCÖ-Mobilitätspreis Wien sind beim VCÖ unter (01) 8932697 oder im Internet unter www.vcoe.at erhältlich. Einreichschluss ist der 30. Juni 2012.

In Wien wurden im Jahr 2011 bereits 71 Prozent der Alltagswege mit Öffis, zu Fuß und mit dem Fahrrad zurückgelegt. In den vergangenen zwanzig Jahren ist der Anteil des Pkw an der Mobilität der Wienerinnen und Wiener von 40 auf 29 Prozent gesunken, macht der VCÖ aufmerksam. Die Folge: Die Wienerinnen und Wiener brauchen im Bundesländer-Vergleich den wenigsten Sprit. Und die Wiener Haushalte haben mit durchschnittlich 4.115 Euro pro Jahr die niedrigsten Mobilitätskosten Österreich, so die VCÖ-Untersuchung.

In Zeiten steigender Spritpreise gewinnt energiesparende Mobilität an Bedeutung. Der VCÖ weist darauf hin, dass klimafreundliche Mobilität zudem ein wichtiger Wirtschaftsfaktor in Wien ist, Arbeitsplätze schafft und Staus vermeidet. Zudem schaffen Gehen und Radfahren einen hohen Gesundheitsnutzen.

"Wien ist im Bereich der klimafreundlichen Mobilität ein Vorreiter unter den europäischen Städten und erfüllt alle Voraussetzungen dafür, bald zur Avantgarde zu gehören. Eine Untersuchung des Unternehmensberaters Arthur D. Little reiht Wien bei der Nutzung sanfter Mobilität unter 66 Städten weltweit auf Platz 2. Das kann sich sehen lassen, ist aber auch ein Auftrag", stellt Vizebürgermeisterin Vassilakou fest.

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