Razborcan: Front gegen geplante Liberalisierung der Bodenverkehrsdienste wächst

Verschärfter Wettbewerb würde Qualitätsverlust und Lohndumping bringen

St. Pölten, (OTS/SPI) - "Erfreut" zeigt sich der Europa- und Verkehrssprecher der SPÖ Niederösterreich, LAbg. Gerhard Razborcan, über die klaren Worte von Bundesministerin Doris Bures gegen die geplante Liberalisierung der Bodenabfertigungsdienste im Rahmen des letzten EU-Verkehrsministerrats. "In der derzeitigen Fassung gefährdet das vorliegende EU-Papier die Sicherheit auf den Flughäfen eindeutig. Der NÖ Landtag hat dazu bereits in der Vergangenheit klar Stellung bezogen. Mittlerweile steht auch Deutschland den EU-Plänen äußerst skeptisch gegenüber und übte zuletzt entschieden Kritik. Würde nämlich das Flughafenpaket so kommen wie geplant, dann droht massiver Qualitätsverlust", ortet Razborcan eine wachsende Front gegen den vorliegenden Entwurf.

"Der Bodenverkehrsdienst ist einer der beschäftigungsintensivsten Bereiche am Flughafen, gleichzeitig aber zählt er auch zu den Bereichen mit dem geringsten Lohnniveau. Eine weitere Verschärfung des Wettbewerbs würde daher zu weiterem Lohnverlust, der Ausweitung von Leiharbeit und sowie zu mehr befristeten Arbeitsverhältnissen führen. Zu befürchten wäre in diesem Fall, dass qualifiziertes durch weniger qualifiziertes Personal ersetzt wird. Die hohe Qualität und größtmögliche Sicherheit für die Passagiere würden damit auf der Strecke bleiben. Besonders die Bestrebungen, dass die Flughafenbetreiber selbst keine Abfertigungsdienste mehr anbieten dürfen, sind strikt zurückzuweisen", so Razborcan.
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