"Heimat, fremde Heimat" über eine ausgezeichnete Taxi-Lenkerin mit Kopftuch

Am 25. März um 13.30 Uhr in ORF

Wien (OTS) - Lakis Jordanopoulos präsentiert "Heimat, fremde Heimat" am Sonntag, dem 25. März 2012, um 13.30 Uhr in ORF 2 mit folgenden Themen:

Taxilenkerin mit Kopftuch

Der Frauenanteil im Taxi-Gewerbe war in Wien nie hoch und wird zudem immer geringer. Feride Saymaz ist eine der wenigen verbliebenen Taxilenkerinnen und wurde nun bereits zum zweiten Mal als beste Lenkerin Wiens ausgezeichnet. Sie übt den Job seit etwa 20 Jahren aus und sorgt nach wie vor für Überraschungen. Denn Feride Saymaz ist die einzige Taxilenkerin Wiens mit Kopftuch. "Heimat, fremde Heimat" berichtete bereits im Jahre 1994 über ihre Erfahrungen auf Wiens Straßen. Ob sich in den vergangenen 18 Jahren etwas verändert hat, hat Meryem Citak herausgefunden.

Sebastian Kurz im Integrationscheck

Selten wurde ein neues Regierungsmitglied noch vor seiner Angelobung so heftig abgelehnt und kritisiert wie vor elf Monaten der neue Integrationsstaatssekretär Sebastian Kurz. Doch die Kritiker von damals sind mit der Zeit weniger geworden. Glaubt man den vergangenen Umfragen, ist Sebastian Kurz der Publikumsliebling der Koalition, nicht zuletzt auch aufgrund seiner medienwirksamen Auftritte. Unabhängig davon, wie man zu ihm steht, bleibt Faktum, dass mit der Errichtung des Staatssekretariats Integrationspolitik in Österreich endlich ein Gesicht und eine Adresse bekommen hat. Doch wie schafft es der Jungpolitiker seine Agenda in die Praxis umzusetzen? Und wie kommt er eigentlich bei jenen an, für die er zuständig ist - bei den Migrantinnen und Migranten nämlich? Münire Inam ist der Frage nachgegangen.

Macondo im Wandel der Zeit

An der Peripherie von Simmering, hinter dem Abschleppplatz und einer Kläranlage, liegt ein Flüchtlingsgebiet ohne Namen. Seit 1976, seit der Zeit als dort Flüchtlinge der Pinochet-Diktatur in Chile zu wohnen begonnen haben, wird die Gegend inoffiziell "Macondo" genannt. Das Privatgelände wurde jahrzehntelang von der BUWOG, der Bauen und Wohnen GmbH, und seit 2002 von der BIG, der Bundesimmobilien Gesellschaft, verwaltet. In diesem "Niemandsland der Verwaltungen" also existiert "Macondo". Doch die Hoffnung, die Freude, aber auch die kreative multikulturelle Gemeinschaft von einst sind schon längst von dort abgewandert. Geblieben ist Armut und zunehmende Kriminalität. Die BIG hat aber scheinbar wenig Interesse daran, die Situation zu verbessern. Warum, hat David Hradetzky herausgefunden.

Die Sendung ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage als Video-on-Demand abrufbar und wird auch als Live-Stream auf der ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) angeboten.

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