BV Kalchbrenner: Penzing fasst Grundsatzbeschluss zur Einführung der Parkraumbewirtschaftung

Unpopuläre Entscheidung in Verantwortung für die Penzinger Bevölkerung

Wien (OTS/SPW-K) - "Nach einer intensiven und teilweise auch sehr kontroversen Diskussion mit den PenzingerInnen wurde heute Donnerstag in der Bezirksvertretungssitzung mit den Stimmen von SPÖ und Grünen der Grundsatzbeschluss zur Einführung des Parkpickerls gefasst", erklärt die Penzinger SP-Bezirksvorsteherin Andrea Kalchbrenner. "Aufgrund der Beschlusslage in den Nachbarbezirken ist es eine verantwortungsbewusste, wenngleich auch schwierige, weitreichende und sicherlich auch unpopuläre Entscheidung im Sinne der Penzinger Bürgerinnen und Bürger", so Kalchbrenner weiter.

An mehreren Informationsveranstaltungen, die unter Mitwirkung aller Fraktionen der Penzinger Bezirksvertretung stattgefunden haben, sowie an zahlreichen weiteren Info-Abenden in den betroffenen Penzinger Gebieten und auch in Zusammenarbeit mit den Wiener Einkaufsstraßen wurden die Auswirkungen dargestellt. Es wurde daher seitens des Bezirkes eine umfassende Informationskampagne durchgeführt. Auch die Übergabe von mehr als 10.000 Unterschriften, die aber zu einem guten Teil nicht aus den nunmehr beschlossenen Bereichen bzw. auch von außerhalb Penzings stammen, nimmt nichts vom zu erwartenden Stellplatzdruck in Penzing.

Die Vereinbarungen zwischen dem Land Wien und der Wirtschaftskammer Wien, sowie vor allem auch die von Vizebürgermeisterin Renate Brauner zugesagte Vergünstigung bei der Verwaltungsgebühr auf 50 Euro bzw. 45 Euro bei Online-Abwicklung, zeigen, dass Wien verantwortungsvoll im Sinne seiner Bürger agiert. Auch die beschlossene, zeitliche Sonderlösung im Bereich der U4-Endstelle Hütteldorf sind ebenso ein Beweis dafür, wie die im Gegensatz zur Studie geringer festgelegte Grenzziehung. Die Penzinger Bevölkerung soll somit nur im unbedingt notwendigen Ausmaß mit Parkraummanagement konfrontiert sein.

"Nach Abwägung aller Argumente und in Hinblick auf die besonders prekäre Parkplatz-Situation im Bereich der Grenze zum 15. Bezirk sind wir überzeugt, dass dies die richtige Entscheidung mit Augenmaß im Sinne der Penzinger Bevölkerung ist. Die Erfahrungen aus anderen Bezirken zeigen uns, dass das Verkehrsaufkommen zurückgehen und sich die Stellplatzsituation für die Penzinger Bevölkerung verbessern wird", so Kalchbrenner.

Nun gehe es daran, gemeinsam mit den Fachdienststellen und Nachbarbezirken Gespräche aufzunehmen, um die Möglichkeiten von Überlappungs- und Berechtigungszonen festzulegen. In diesen Gesprächen, so Kalchbrenner, werde auch auf die spezifischen Gegebenheiten des Bezirks geachtet und die Wünsche der AnrainerInnen berücksichtigt. "Darüber hinaus wird es nach endgültiger Fertigstellung der Vorarbeiten des Magistrats nochmals eine Informationsveranstaltung in Form einer Bürgerversammlung im Bezirk geben", so Kalchbrenner abschließend.

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