KURIER: Köpferollen im Stadthallenbad

Die Schlamperei beim Umbau hat personelle Konsequenzen

Wien (OTS/Kurier) - Die Pannenserie beim Umbau des Stadthallenbads hat nun Konsequenzen.
Zwei Manager der Stadthalle sind nach dem Bekanntwerden des Skandals nicht mehr im Haus beschäftigt. Der Technische Direktor ist in Pension, der Betriebsleiter wurde von der Geschäftsführung dienstfrei gestellt. Sein Vertrag wurde einvernehmlich aufgelöst. Das berichtet der KURIER in seiner Freitags-Ausgabe.

Beide vertraten die Stadthalle bei den wöchentlichen Baubesprechungen.
Das geht aus den Besprechungs-Protokollen hervor, die dem KURIER vorliegen. Trotz der anhaltenden Pannen wurden jedoch weder Kreditgeber MA 51 noch der zuständige Sportstadtrat Christian Oxonitsch informiert.

Laut Protokollen gab es weit mehr Schlampereien beim Umbau als bisher angenommen. So wurde ein zu gering dimensionierter Trafo zur Stromversorgung gekauft und musste getauscht werden. Die Kosten allein für den neuen Trafo belaufen sich auf etwa 50.000 Euro.

Auch die Bäderhygiene ist nach wie vor nicht gegeben. Ein Färbetest viel negativ aus, statt den vorgeschriebenen 15 Minuten braucht es ganze 50 Minuten bis das Wasser wieder klar ist.

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