Fuhrmann: Strukturveränderungen bei der Bundestheater-Holding könnten viel zu nötigen Einsparungen beitragen

Wien (OTS/ÖVP-PK) - Der Geschäftsführer der Bundestheater-Holding, Georg Springer, stand heute, Donnerstag, im Rahmen einer Sitzung des Kulturausschusses den Abgeordneten Rede und Antwort zu den geplanten Umsetzungen eines Maßnahmenkataloges zur wirtschaftlichen Optimierung der Bundestheater. "Vorgesehen ist ein Einsparungspotential von 12,4 Millionen Euro. Das ist ein guter Vorsatz", zeigte sich Fuhrmann optimistisch.

"Wichtig ist, dass die Holding nun ihre zentrale Funktion wahrnimmt und die gesteckten Ziele auch konsequent eingehalten und umgesetzt werden", setzte Fuhrmann fort. Besonders wichtig ist, mit den empfohlenen Strukturveränderungen in der Holding selbst zu beginnen. Dazu müssen Instrumente der Konzernsteuerung und -verwaltung in den Bereichen Controlling, Rechnungswesen, Revision, Risikomanagement und Marketing ausgebaut werden. "Die Implementierung einer integrierten Konzernplanung ist dringend erforderlich", so Fuhrmann. Organisatorische Straffungen und die Nutzung von daraus entstehenden Synergieeffekten könnten viel zum geplanten Einsparungsergebnis beitragen. Würden diese ausbleiben, würde die geplante Einsparungssumme zu einnahmenlastig - also über zu starke Kartenpreiserhöhungen zu Lasten des Publikums - erreicht werden wollen.

"Die Holding hat viel zu tun, besser zu steuern und nötigenfalls auch konsequent einzugreifen", stellte Fuhrmann klar. Es sei wichtig, dass die Holding ihrer Führungs-, Steuerungs- und Finanzierungsfunktion auch gerecht wird", schloss Fuhrmann.
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