Plass / Grüne Wirtschaft: "Leitl soll lieber Bundesregierung befragen, warum bei SVA nichts weitergeht!"

Reformbedarf bei der SVA ist auch ohne Umfrage längst klar!

Wien (OTS) - "Anstatt mit teuren Umfragen wieder ein halbes Jahr
auf Zeit zu spielen, sollte Leitl endlich das seit langem Versprochene umsetzen", kommentiert Volker Plass, Bundessprecher der Grünen Wirtschaft, das heute von der SVA-Spritze präsentierte Vorhaben, die Wünsche der Versicherten bis September mit einer Meinungsumfrage zu erheben.

"Ein gesetzliches Krankengeld, eine Abschaffung der ungerechten Selbstbehalte, eine fairere Wochengeld-Regelung, eine Senkung der Mindestbeitragsgrundlagen sowie ein Stopp der schikanösen Exekutionen liegen seit Jahren als Forderungen auf dem Tisch. Leitl soll lieber die von ihm protegierte rot-schwarze Bundesregierung befragen, warum bei den Systemreformen nichts weitergeht und warum die Sozialversicherungsbeiträge der Selbstständigen ein weiteres Mal erhöht statt gesenkt werden", zeigt sich Plass verärgert.

Das grundlegende Problem vieler SVA-Versicherter sei, dass die Wenigverdiener unter den Selbstständigen und Ein-Personen-UnternehmerInnen ein Drittel ihres Einkommens und mehr für die SVA aufwenden müssen und kaum mehr etwas fürs Leben übrig bleibt, meint Plass. Daran werde sich weder durch Umfragen noch durch kleine kosmetische Korrekturen an den längst veralteten Systemen etwas ändern: "Eine wirkliche Verbesserung wird nur durch eine Abschaffung der Krankenversicherungen und eine vollständige Steuerfinanzierung des Gesundheitssystem nach dem Vorbild Dänemarks erreichbar sein", so Plass abschließend.

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Volker Plass, Tel. 0676 / 303 22 60

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