VP-Leeb ad Schulschwänzbeauftragten: Verkauf nach außen wichtiger als ernsthafte Problemlösung

Wien (OTS) - "Die heutige Präsentation des neuen Wiener Schulschwänzbeauftragten hatte außer Schall und Rauch und viel Lärm um Nichts nicht sonderlich viel zu bieten", so ÖVP Wien Bildungssprecherin Isabella Leeb in einer ersten Reaktion.

Hier braucht es schleunigst tiefgreifende Schritte und keine rot-grünen Scheinmaßnahmen. Die ÖVP Wien unterstützt die Idee von Staatssekretär Sebastian Kurz Schulpflichtverletzungen künftig stärker zu ahnden. Eine Maßnahme um diesem Problem beizukommen wäre zudem die Einführung einer Stadtwache, die auch die Aufgabe des Beauftragten übernehmen kann. Vorbild dafür könnten die Ordnungsämter in Deutschland sein, die schulpflichtige Kinder auf der Straße ansprechen und die Behörden einschalten.

"Dieser neue Beauftragte ist nicht mehr als eine weitere Scheinmaßnahme für die Bevölkerung um Aktivität vorzutäuschen. Zudem besetzt Herr Tschaikner im Stadtschulrat einen Lehrerposten, den man direkt in den Schulen wohl eher bräuchte", so Leeb weiter.

"Frau Präsidentin Brandsteidl erwähnte heute in ihrer Pressekonferenz, dass der neue Schulschwänzbeauftragte für seine Tätigkeit nichts zusätzlich bekäme und auch kein abgetakelter Politiker sei. Ob sie damit wohl den untätigen und mit dem reichlichen Jahresbudget von 210.000 Euro ausgestatteten Universitätsbeauftragten der Stadt Wien, Alexander van der Bellen meinte?", in jedem Fall beweist diese Aussage zumindest schon eines, dass der neu erfundene Beauftragte kompetenz- und zahnlos ist und damit nicht mehr als eine öffentlichkeitswirksame Beruhigungspille darstellt.

"Damit ist für Brandsteidl und die Wiener Stadtregierung das Problem vom Tisch. Das beweist aber einmal mehr, dass es in Wien wie so oft nicht um die Sache, sondern um den Verkauf nach außen geht! Beschämend für die Regierungsverantwortlichen, traurig für die Betroffenen. Verlierer bleiben die Jugendlichen, die ohne echten Schulabschluss keine Chance am Arbeitsmarkt haben werden und denen somit auch jegliche Möglichkeit für eine erfüllte Zukunft genommen wird!", so Leeb abschließend.

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